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Liga-Treffen | TV-Gelder - Rummenigge kritisiert vier Ausscherer

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Beim Treffen der Bundesligisten in Frankfurt übte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge Kritik an den vier Klubs, die zuletzt eine Umverteilung der TV-Gelder gefordert hatten.

Fehdehandschuh haben andere geworfen: Die Kompetenz in Sachen TV-Gelder-Verteilung liegt laut Karl-Heinz Rummenigge beim DFL-Präsidium. Impulse von anderen Klubs sieht der Bayern-Vorstandschef kritisch.

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Karl-Heinz Rummenigge hat nach dem Treffen der 15 Liga-Vereine die vier nicht geladenen Klubs attackiert. Diese hatten sich in einem Impulspapier für einen neuen Verteilerschlüssel bei der künftigen Verteilung der TV-Gelder ausgesprochen: "Wir haben ausdrücklich beschlossen, dass der Kompetenzbereich beim DFL-Präsidium liegt", sagte Rummenigge.

Wir werden kein Positionspapier erarbeiten und quer durch die Republik schicken, wie es andere getan haben.
Karl-Heinz Rummenigge

Das Vorgehen der vier Erstligisten FSV Mainz 05, VfB Stuttgart, Arminia Bielefeld und FC Augsburg sowie von zehn Zweitligisten hatte den Boss des FC Bayern München am Mittwoch mächtig auf die Palme gebracht. "Den Solidarpakt haben nicht wir gebrochen. Die vier Bundesligisten und die zehn Zweitligisten haben uns den Fehdehandschuh hingeworfen."

Auf Initiative des FC Bayern haben sich 15 von 36 Profklubs getroffen, um auch über das Thema Verteilung TV-Gelder zu sprechen. Ex-DFL-Boss Rettig kritisiert das Vorgehen.

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DFB-Krise war eigentliches Thema des Treffens

Gleichzeitig sagte Rummenigge, dass man das Thema TV-Einnahmen bei dem Treffen gar nicht groß diskutiert habe. Zu der ursprünglich geheimen Sitzung waren Spitzenfunktionäre von 14 Fußball-Erstligisten und des Hamburger SV geladen, nicht aber DFB- oder DFL-Vertreter sowie das Quartett mit Mainz, Augsburg, Stuttgart und Bielefeld.

14 Erstligisten und der HSV treffen sich am Mittwoch in Frankfurt/Main. Neben den finanziellen Sorgen durch die Pandemie geht's auch um die künftige Verteilung der TV-Gelder.

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Der künftige Verteilerschlüssel der Medieneinnahmen ist schon lange Streitthema im Profifußball. Bei dem Treffen ging es nach Rummenigges Angaben auch um die Krise beim Deutschen Fußball-Bund. "Wir haben großes Interesse daran, dass der DFB als Dachverband wieder in ruhiges Fahrwasser kommt", sagte der Münchner Spitzenfunktionär.

Treffen von Spitzenklubs initiiert

Der 65-Jährige sieht auch das Image der Nationalmannschaft als "verbesserungswürdig" an. Rummenigge sprach von einem "sehr guten Meeting" am Frankfurter Flughafen. Das Treffen wurde von ihm und den weiteren Spitzenklubs Borussia Dortmund, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen initiiert.

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