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Neujahrsspringen: Kubacki siegt - Geiger wahrt Traum vom Tournee-Sieg

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Dawid Kubacki hat das Neujahrsspringen dieser Vierschanzentournee gewonnen. Karl Geiger wurde nach starker Aufholjagd Fünfter und musste die Tourneeführung nur knapp abgeben.

Karl Geiger wahrt dank einer Aufholjagd beim Neujahrsspringen den Traum vom Tournee-Sieg. Auch Markus Eisenbichler bleibt dran. Dawid Kubacki (Polen) siegt mit Schanzenrekord.

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Dawid Kubacki hat das Neujahrsspringen der 69. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der Pole stellte im Finale mit 144 Metern einen neuen Schanzenrekord auf. Zweiter wurde der Norweger Halvor Egner Granerud vor Piotr Zyla aus Polen.

Geiger weiter im Rennen um Tourneesieg

Karl Geiger kam dank einer starken Aufholjagd nach verkorkstem ersten Durchgang noch auf Rang fünf. Der DSV-Adler, beim Tourneeauftakt in Oberstdorf noch siegreich, musste die Führung in der Tournee-Wertung nun zwar abgeben. Er liegt aber mit nur vier Punkten Rückstand auf Granerud weiter voll im Rennen um den ersten deutschen Gesamtsieg seit Sven Hannawald vor 19 Jahren. Dritter in der Gesamtwertung ist der Pole Kamil Stoch.

Ich habe nicht gedacht, dass es noch so weit nach vorne geht. Es ist noch alles drin.
Karl Geiger in der ARD

Mit seinem zweiten Sprung durfte Geiger auch glücklich sein. Der Satz auf 138 Meter katapultierte den DSV-Adler nach Rang 14 im ersten Versuch deutlich nach vorne. Bei Markus Eisenbichler lief es umgekehrt. Nach seinem zweiten Versuch auf 134 Meter rutschte er von Rang vier noch auf Rang sieben ab. In der Tournee-Gesamtwertung liegt Eisenbichler auf Rang fünf.

Knappe Gesamtwertung

Beim Schanzen-Spektakel in vier Akten geht es diesmal in der Gesamtwertung extrem eng zu.

Ein Alleingang an der Spitze wie von Ryoyu Kobayashi 2018/19 oder von Kamil Stoch ein Jahr zuvor ist nicht abzusehen, auch wenn Granerud in Garmisch mit konstant starken Sprüngen verdeutlichte, warum er als Top-Favorit in die Tournee gegangen war. Der 24-Jährige gewann fünf der ersten sieben Einzel-Weltcups und zeigt in diesem Winter eigentlich keine Schwäche. Schlechter als Rang vier war er in in dieser Saison noch nicht.

Nun wartet der Bergisel

Aus dem deutschen Team holten auch Martin Hamann als Elfter, Pius Paschke auf Rang 16 und Richard Freitag auf dem 27. Platz noch Weltcup-Punkte. Severin Freund schied dagegen bereits nach dem ersten Versuch aus. Auch für Moritz Baer, Constantin Schmid sowie David Siegel war der Wettkampf im ersten Durchgang zu Ende.

Am Samstag geht es mit der Qualifikation für das dritte Springen am Bergisel in Innsbruck (ARD) mit der Tournee weiter. Das Finale geht am 5./6. Januar in Bischofshofen (live im ZDF) über die Bühne.

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Der Wettkampf zum Nachlesen.

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