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Bundesliga | Werder Bremen - Kohfeldt muss gehen, Schaaf übernimmt

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Abstiegskandidat Werder Bremen hat sich vor dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga von Trainer Florian Kohfeldt getrennt. Thomas Schaaf soll Werder retten.

Thomas Schaaf am 28-07.2020 im Westerstadion.
Thomas Schaaf soll Werder vor dem zweiten Abstieg retten.
Quelle: imago

Die Trennung von Trainer Florian Kohfeldt gab der Verein am Sonntag nach dem 0:2 (0:0) beim FC Augsburg bekannt. Im letzten Spiel gegen Borussia Mönchengladbach und in möglichen Relegationsspielen soll der langjährige Coach Thomas Schaaf die Hanseaten vor dem zweiten Abstieg nach 1980 bewahren. Das Engagement von Schaaf ist auf das letzte Bundesligaspiel sowie mögliche Partien in der Relagtion begrenzt, teilte Werder mit.

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Nach der Pleite im Kellerduell beim FCA war Werder auf Relegationsplatz 16 abgerutscht, nur einen Punkt vor Köln. Nach dem Spiel hatte Geschäftsführer Frank Baumann im "aktuellen sportstudio" des ZDF ein klares Bekenntnis zu Kohfeldt vermieden. Am Sonntag folgte nun die Freistellung des Trainers.

Leider hatten wir nach dem Spiel in Augsburg nicht mehr die Überzeugung, mit Florian Kohfeldt den Klassenerhalt schaffen zu können.
Sport-Geschäftsführer Frank Baumann

Bereits am 31. Spieltag stand Kohfeldt nach dem 1:3 beim 1. FC Union Berlin vor dem Aus. Nach langen Beratungen wurde dem Trainer jedoch das Vertrauen ausgesprochen. Nun muss der 38-Jährige vor dem letzten Spieltag gehen.

Trainer Florian Kohfeldt enttäuscht
Florian Kohfeldt wurde von Werder freigestellt.
Quelle: imago/Contrast

Schaaf soll Werder vor Abstieg bewahren

Vereins-Legende Thomas Schaaf soll nun die Grün-Weißen vor dem Abstieg retten. Der 60-Jährige, der Werder in der Vergangenheit bereits 14 Jahre trainiert hatte und unter anderem 2004 das Double mit dem SVW gewann, wird am Sonntag in das Quarantäne-Trainingslager nach Barsinghausen reisen. Ihm zur Seite steht neben dem bisherigen Trainerteam auch Wolfgang Rolff, der als Co-Trainer fungieren wird.

Das ist natürlich eine riesige Herausforderung, aber wir haben noch alle Möglichkeiten, um in der Liga zu bleiben.
Thomas Schaaf

Das Engagement des Trainer-Routiniers, der nach seiner Zeit an der Weser zwei erfolglose Engagements in Frankfurt und Hannover hatte, ist aber bis zum Saisonende begrenzt, dann soll ein neuer Chefcoach kommen - anders als zuletzt aber nicht aus den eigenen Reihen.

"Im eigenen Stall haben wir dieses Mal niemanden, von daher werden wir uns intensiv mit dem externen Trainermarkt beschäftigen", sagte Sportchef Baumann. Zuletzt hatte Werder oft einen Assistenten oder Jugend-Trainer zum Chefcoach gemacht. So auch bei Kohfeldt, der Ende Oktober 2017 die Nachfolge von Alexander Nouri angetreten hatte.

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