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Corona-Lage - Bundesregierung: Immer mehr Intensivpatienten

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Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland steigen - und mit ihnen die Zahl der Intensivpatienten. Jetzt beraten Bund und Länder über schärfere Maßnahmen gegen die Pandemie.

Krankenpfleger arbeiten in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer auf der Intensivstation des Uniklinikums Essen am 01.04.2020.
Krankenpfleger arbeiten in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer auf der Intensivstation des Uniklinikums Essen, in dem ein Corona-Patient aus Frankreich behandelt wird.
Quelle: dpa

Die Corona-Zahlen in Deutschland werden nach Angaben der Bundesregierung immer alarmierender. So verdoppele sich die Zahl der Neuinfektionen derzeit binnen sieben Tagen und die der Intensivpatienten binnen zehn Tagen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz in Berlin.

Vor diesem Hintergrund beraten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Video-Konferenz über schärfere Corona-Maßnahmen.

Schon vor der Konferenz ist bekannt geworden, dass nach den Vorstellungen des Bundes auf Bürgerinnen und Bürger im November massive Einschränkungen im Alltag zukommen. So sollen sich etwa - nach einem Entwurf für die Beratungen - nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen.

Kabinett billigt Beschlussvorlage

Zur Begründung der neuen Maßnahmen wird angeführt, dass die Zahl der Corona-Infektionen "inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands mit exponentieller Dynamik" ansteige. Deshalb sei es erforderlich, "durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionsgeschehen aufzuhalten".

Wie Vize-Regierungssprecherin Fietz sagte, wurde die Beschlussvorlage in der Kabinettsitzung am Mittwochmorgen "ausdrücklich gebilligt". Bundeskanzlerin Merkel werde nach den Beratungen mit den Ministerpräsidenten am Mittwochabend die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag über die Beschlüsse informieren. Am Donnerstagmorgen wird Merkel eine Regierungserklärung über die Corona-Krise abgeben.

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