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Bund stellt eine Milliarde Euro bereit

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Corona-Schutz in Kitas - Bund stellt eine Milliarde Euro bereit

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Die Rückkehr zum Kita-Regelbetrieb müsse gut begleitet werden, fordert Familienministerin Giffey. Dafür stellt der Bund eine Milliarde Euro zusätzlich für Hygienemaßnahmen bereit.

Um erneute coronabedingte Schließungen von Kitas zu vermeiden, hat Familienministerin Giffey Leitlinien vorgeschlagen, etwa zur Hygiene. Eine Milliarde Euro vom Bund und kostenlose Corona-Tests sollen helfen, einen verlässlichen Betrieb zu gewährleisten.

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Der Bund stellt den Ländern eine Milliarde Euro zusätzlich für Hygienemaßnahmen gegen das Coronavirus an Kindertagesstätten bereit. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) stellte zu Beginn des Kita-Jahres ein Investitionsprogramm und andere Maßnahmen vor, die den Trägern helfen sollen, die Einrichtungen besser gegen die Pandemie zu schützen. Mit dem Geld könnten zum Beispiel mobile Desinfektionsspender angeschafft oder weitere Waschbecken installiert werden.

"Wir haben das Ziel, dass eine erneute flächendeckende Schließung von Kindertagesstätten und Kindertagespflege verhindert werden soll", sagte sie bei der Pressekonferenz in Berlin. Man müsse den Regelbetrieb sicherstellen, damit auch für die Eltern eine Verlässlichkeit vorhanden sei: "Sie haben in den vergangenen Monaten sehr viel geleistet".

Das neue Kita-Jahr beginnt und damit werden auch die Eltern vermehrt mit Herausforderungen konfrontiert. Familienministerin Giffey möchte Hilfen des Bundes ermöglichen.

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Giffey für kostenlose Test für Erziehende

Neben der Einhaltung der Hygiene-Regeln empfahl sie in Kitas feste Gruppen einzuhalten, auf größere Veranstaltungen mit vielen externen Gästen zu verzichten, Fachkräftewechsel zu vermeiden und Kontakt unter den Eltern möglichst gering zu halten. Erzieherinnen und Erzieher sollten die Möglichkeit haben, sich kostenlos testen zu lassen.

Kita-fremde Personen sollten Masken tragen. Bei Kita-Kindern und Erziehern in den Gruppenräumen sei dies hingegen nicht praktikabel. Kranke und fiebernde Kinder gehörten nicht in die Kindertagesstätte oder Kindertagespflege, sagte die Ministerin. Zugleich betonte sie aber, dass nicht jede Schnupfennase dazu führen solle, dass ein Kind nicht in die Betreuung dürfe.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, SPD, will einen zweiten Lockdown vermeiden. Um das zu ermöglichen, sollen die Erzieher kostenfrei getestet werden.

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Corona-Kita-Rat soll Regelbetrieb begleiten

Über die Empfehlungen hinaus will der Bund den Kita-Regelbetrieb wie folgt begleiten: Am 31. August soll erstmals gemeinsam mit Eltern, Trägern, Ländern, Kommunen und Gewerkschaften ein sogenannter Corona-Kita-Rat tagen. Dieser soll im Anschluss monatlich zusammenkommen, solange es die Pandemie erfordert.

Der Corona-Kita-Rat soll demnach den Regelbetrieb begleiten und den Austausch unterschiedlicher Sichtweisen fördern.

Studie soll Rolle von Kitas in Pandemie erforschen

Eine Studie startet zudem am Dienstag, um Erkenntnisse über Kinderbetreuung unter Pandemiebedingungen und die Rolle von Kitas im Infektionsgeschehen zu erlangen. Die "CoronaKiTaStudie" wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Deutschen Jugendinstitut geleitet.

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Giffey äußerte die Hoffnung, dass sich möglichst viele Einrichtungen beteiligen und wöchentlich melden, wie viele Betreuungsplätze sie haben und wie viel Personal sowie Auskunft darüber geben, ob es Schließungen oder Ausfälle wegen Corona gibt.

Laut Statistischem Bundesamt gibt es in Deutschland rund 56.700 Kindertagesstätten, in denen 3,7 Millionen Kinder betreut werden.

Die Kita-Schließungen vor dem Sommer haben viele Familien unter großen Stress gesetzt. Zum Start des neuen Kita-Jahres hat Familienministerin Giffey Corona-Maßnahmen für Kitas vorgestellt.

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