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Corona-Kampagne vorgestellt : Lauterbach: "Es ist keine Angstkampagne"

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Angesichts steigender Fallzahlen hat Karl Lauterbach eine neue Corona-Kampagne unter dem Motto "Ich schütze mich" vorgestellt. Sie soll für Impfungen und Schutzmaßnahmen werben.

Lauterbach - Anti-Corona-Kampagne
Lauterbach zeigt ein Plakat der Kampage "Ich schütze mich"
Quelle: dpa

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat eine neue Corona-Kampagne vorgestellt, die für Impfungen, aber auch für gegenseitige Vorsicht und Schutz mit Masken werben soll.

Auf Plakaten und in Spots nennen 84 Menschen einen Grund, warum sie ihren Impfschutz aktuell halten. Sie berichten von ihrem Schicksal etwa auch zu länger anhaltenden Gesundheitsbeschwerden nach Infektionen (Long Covid). Bei den Protagonisten handele es sich nicht um Schauspieler, niemand habe Geld für die Beteiligung an der Kampagen bekommen.

Lauterbach betonte, die Aktion mit dem Titel "Ich schütze mich" sei mehr als ein Aufruf zur Impfung. Es gehe auch darum, Masken zu tragen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Die Pandemie komme zurück, aber die Menschen hätten es selbst in der Hand, ob sie wieder das bestimmende Thema werde. Mit der Kampagne wolle er den Menschen keine Angst machen, sondern sie ermutigen, sich zu schützen.

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Lauterbach drängt Länder zu mehr Corona-Schutz

Der Minister machte deutlich, dass mit fortentwickelten Impfstoffen, Medikamenten für Infizierte und genaueren Daten die Instrumente für eine Pandemie-Kontrolle im Herbst und Winter vorhanden seien. Die Bundesregierung setze alles daran, dass die Coronakrise in Zeiten des Kriegs in der Ukraine und hoher Inflation im Hintergrund bleibe und nicht zum bestimmenden Thema im Herbst und Winter werde.

Die Länder forderte er wegen vielerorts hoher Corona-Infektionszahlen eindringlich auf, wieder mehr Maskenvorgaben für Innenräume vorzusehen.

"Die Richtung, in die wir unterwegs sind, ist keine gute",
Karl Lauterbach

sagte der SPD-Politiker mit Blick auf steigende Zahlen bei Ansteckungen, Gestorbenen und Belastungen in Kliniken. "Es ist jetzt wirklich an der Zeit." Sinnvoll wäre, mit geringeren Einschränkungen jetzt zu arbeiten, als mit sehr drastischen spät zu reagieren.

Die beginnende Herbstwelle ist in vollem Gang. Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken steigt und das heizt auch die Diskussion über Schutzmaßnahmen wieder an.

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Diskussion um Maskenpflicht

Denn die Zahl der Neuinfektionen steigt weiter an. Krankenhäuser sind laut Deutscher Krankenhausgesellschaft teils schon wieder an der Überlastungsgrenze. In einzelnen Bundesländern wird auch schon über verschärfte Maßnahmen, wie eine Wiedereinführung der Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden, nachgedacht - zum Beispiel in Berlin.

Das geänderte Infektionsschutzgesetz ermöglicht den Ländern seit 1. Oktober außer im Nahverkehr auch Maskenpflichten in Geschäften und Restaurants. In Schulen und Kitas können Tests angeordnet werden. Bundesweit gilt eine FFP2-Maskenpflicht in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen und Fernzügen. In Flugzeugen fiel sie weg.

Margarete Stokowski

Publizistin selbst betroffen - Long Covid: Stokowski kritisiert Versorgung  

Autorin Stokowski und Gesundheitsminister Lauterbach kritisieren die Versorgung bei Long Covid. Die selbst betroffene Autorin berichtet von monatelangen Wartezeiten bei Ärzten.

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise

Corona-Test und Neuinfektionskurve in Deutschland
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Wichtige Zahlen zum Coronavirus - Wie viele sich infizieren und sterben 

Wie viele Neuinfektionen gibt es in Deutschland? Wie hoch ist die Inzidenz? Wie ist die Lage auf den Intensivstationen? Die aktuellen Corona-Zahlen und Grafiken.

von R. Meyer, M. Zajonz
Eine Frau ohne Maske steigt hinter einem Aufkleber mit der Aufschrift «Maskenpflicht» aus einem Bus aus.

Nachrichten | heute - Das Ende der Maskenpflicht im ÖPNV 

Mit dem heutigen Tag endet die Maskenpflicht im Fern- oder Nahverkehr. Lediglich in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen ist das Tragen einer Maske weiterhin verpflichtend.

02.02.2023
von Susana Santina
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