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Heil: "Das Kurzarbeitergeld wirkt"

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Arbeitsminister zum Jobmarkt - Heil: "Das Kurzarbeitergeld wirkt"

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In der Corona-Krise ist nach Angaben von Bundesarbeitsminister Heil bislang von 470.000 Betrieben eine Anzeige auf Kurzarbeit eingegangen. "Das Kurzarbeitergeld wirkt."

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, bei einer Pressekonferenz in Berlin.
"Das Kurzarbeitergeld wirkt", sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil in Berlin.
Quelle: AP

Bundesweit haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 470.000 Betriebe Kurzarbeit wegen des Coronavirus angekündigt, das teilte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bei einer Pressekonferenz in Berlin mit. Mit der Anzeige von Kurzarbeit starten die Betriebe das formale Verfahren, damit Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Sehr viele Anzeigen kämen aus dem Bereich Gastgewerbe und Handel. "Dadurch behalten Millionen von Beschäftigten ihren Job", sagte Heil.

Wie viele Arbeitnehmer in den Betrieben davon betroffen sein werden, erfasst die BA in ihrer Statistik erst, wenn tatsächlich kurzgearbeitet wurde. Die Bundesregierung rechnet mit über zwei Millionen Beschäftigten, die in diesem Jahr auf Kurzarbeitergeld angewiesen sein werden.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind die Folgen der Corona-Krise deutlich zu spüren: Bisher haben bereits fast eine halbe Million Unternehmen Kurzarbeit angemeldet.

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"Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz"

CDU-Arbeitsmarktexperte Peter Weiß rechnet mit über vier Millionen Kurzarbeitern. Der Rekordwert von 1,4 Millionen Kurzarbeitern im Frühjahr 2009 werde möglicherweise verdreifacht, sagte Weiß der Nachrichtenagentur Reuters.

Insgesamt sei laut Arbeitsminister Heil angesichts der Krise damit zu rechnen, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland erstmals seit längerem wieder steigen werde. "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz, der in dieser Situation gefährdet ist", sagte Heil. Realistischerweise sei aber nicht jeder einzelne Arbeitsplatz zu beschützen. Der Minister verwies zugleich auf erleichterte Regelungen für den Zugang zur Grundsicherung.

Zahl der Arbeitslosen gesunken

In den Arbeitsmarktzahlen vom März spiegelt sich die Krise noch nicht wider, da sie nur bis zum 12. März reichen und die Verschärfung der Corona-Krise nicht erfassen. Danach ist die Zahl der Arbeitslosen im März jahreszeitlich bedingt gegenüber dem Februar um 60.000 auf 2.335.000 Menschen gesunken. Bereinigt um die saisonalen Faktoren stieg die Zahl leicht um 1.000 Erwerbslose. Im Vergleich zum März des Vorjahres gab es 34.000 Erwerbslose mehr.

Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent und ist damit genauso hoch wie im Vorjahr.

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