ZDFheute

Spahn: Ausbruch ist beherrschbar geworden

Sie sind hier:

Update zum Coronavirus - Spahn: Ausbruch ist beherrschbar geworden

Datum:

Gesundheitsminister Spahn zieht eine positive Zwischenbilanz. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sprach ebenfalls von einem wirklich guten Zwischenergebnis.

Der Ausbruch sei wieder „beherrschbar“ geworden, so die Zwischenbilanz von Gesundheitsminister Spahn. Das Gesundheitssystem sei bisher zu keinem Zeitpunkt überlastet gewesen. Für eine Entwarnung sei das Gesamtbild der Zahlen aber viel zu kompliziert.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Gesundheitsminister Jens Spahn hat eine positive Zwischenbilanz im Kampf gegen das Coronavirus gezogen. Die bisherigen Maßnahmen in Deutschland seien erfolgreich. "Der Ausbruch ist - Stand heute - wieder beherrschbar und beherrschbarer geworden", sagte der CDU-Politiker bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Das Gesundheitssystem sei gut ausgestattet gewesen, vor allem wegen einer hohen Zahl an Fachkräften in Pflege und Medizin und der Möglichkeit, zusätzliche Kapazitäten für Behandlungen auf Intensivstationen zu schaffen.

Viele Patienten hätten außerdem wegen eines leichten Krankheitsverlaufs ambulant behandelt werden können. Sechs von sieben an dem Coronavirus Erkrankte seien von Haus- und Fachärzten betreut worden.

Reproduktionszahl unter 1

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sprach ebenfalls davon, "dass wir ein wirklich gutes Zwischenergebnis erreicht haben".

Es gebe mehrere positive Tendenzen. So habe sich der tägliche Anstieg der Fallzahlen verlangsamt. Die Reproduktionszahl liege momentan bei 0,7. "Das heißt, dass inzwischen im Durchschnitt, aktuell nicht mehr jede Person, die infiziert ist, eine andere Person ansteckt."

Laut Zahlen des Robert-Koch-Institutes steckt jeder Infizierte lediglich 0,7 Personen an – Im März waren es noch drei. Derzeit sind in Deutschland 137.698 Personen infiziert.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Wieler betonte, dass der Wert eine Momentaufnahme sei und sich die Situation wieder ändern könne. "Dieses Virus ist in unserem Land und bleibt in unserem Land,“ sagte er. Es sei wichtig, weitere Infektionsketten zu unterbrechen und Kontaktpersonen zu identifizieren.

Mehr Infizierte in medizinischen Einrichtungen

Gleichwohl meldeten die Gesundheitsämter bundesweit immer noch mehr als 3.000 Fälle pro Tag. Zudem erkranke mehr Personal in medizinischen Einrichtungen. Sie machen fünf Prozent aller gemeldeten Fälle aus.

In dieser Woche habe es auch den bislang größten Anstieg bei den Todesfällen gegeben, sagte Wieler. Am Donnerstag seien dem RKI 315 Tote gemeldet worden. Die Todesfälle machten 2,9 Prozent aller bekannten Fälle aus.

Künstliche Beatmung kann Leben retten – doch sie birgt auch Risiken. Nun haben deutsche Lungenfachärzte Zwischenbilanz gezogen.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

"Strategisch besser" testen

Um die Corona-Pandemie weiter einzudämmen, sollen Tests "strategisch besser" eingesetzt werden. Es solle vermehrt in Alten- und Pflegeheimen getestet werden, um zu verhindern, dass sich Patienten infizieren.

In den vergangenen Wochen seien 1,73 Millionen Tests durchgeführt worden. Die Labore in Deutschland hätten Kapazitäten, 730.000 Tests pro Woche durchzuführen. Bisher seien rund neun Prozent aller Tests positiv.

Klinische Prüfung für Impfstoff gestartet

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, kündigt an, dass demnächst auch in Deutschland die klinische Prüfung eines Impfstoffes anläuft. Weltweit seien derzeit vier klinische Prüfungen gestartet worden.

Auf der Bundespressekonferenz gaben RKI-Präsident Wieler und Bundesgesundheitsminister Spahn einen Überblick über aktuelle Entwicklungen der Corona-Pandemie.

Beitragslänge:
33 min
Datum:

Nicht die Zulassung eines Impfstoffes dauere lange, sondern die Entwicklung, um zu einem wirksamen, aber auch verträglichen Impfstoff zu kommen.

App in den nächsten Wochen verfügbar

Um Infektionsketten nachvollziehen und einfacher unterbrechen zu können, soll es eine Smartphone-App geben. Bundesgesundheitsminister Spahn rechnet damit das diese in den nächsten Wochen zur Verfügung stehe.

Aus heutiger Sicht "sind es eher vier Wochen als zwei Wochen", bis eine funktionsfähige App zur Verfügung stehe, die alle Anforderungen erfülle, sagt er. Die App müsse Datensicherheit und -schutz gewährleisten wie auch den epidemiologischen Nutzen erfüllen.

Alle Zahlen und Grafiken zum Coronavirus

Covid-19 -
Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus
 

Wie breitet sich das Coronavirus aus? Infografiken, Zahlen und Daten zur Entwicklung von Covid-19 in Deutschland und weltweit - immer aktuell.

von Simon Haas, Robert Meyer

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Hamburg: Schüler einer 13.Klasse der Oberstufe der Stadtteilschule Niendorf sitzen mit Mund-Nasen-Bedeckungen im Deutsch-Unterricht.

Kritik vom Lehrerverband -
Halbe Klassen in Corona-Hotspots?
 

Eigentlich empfiehlt das RKI Schulen bei hohen Infektionswerten eine Abkehr vom Regelbetrieb. Dass dies trotz der aktuellen Zahlen nicht geschieht, kritisiert der …

ZDFheute Update

Update am Abend -
Das Virus hat Europa im Griff
 

Die Corona-Lage spitzt sich zu. Außerdem im Update: Einigung auf Polizeistudie und Trumps Vorwürfe an Biden.

von Lukasz Galkowski
Menschen tragen Masken an einer Berner Bushaltestelle

Stärkere Corona-Maßnahmen -
Reagiert die Schweiz zu spät?
 

Der Schweizer Bundesrat hat einheitliche Maßnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem …

von Julia Schulz
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Befugnisse in der Corona-Krise -
Spahn: Sonderrechte keine Willkür
 

Bundesgesundheitsminister Spahn verteidigt im ZDF-Morgenmagazin, seine Sonderrechte verlängern zu lassen. Aus …

Videolänge:
6 min
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.