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Aktuelle Corona-Lage - RKI hält Grenzöffnungen in Europa für möglich

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Das RKI hält Grenzöffnungen in Europa für möglich - unter einigen Voraussetzungen. So müsse es eine ähnliche epidemiologische Lage in den Nachbarländern geben, so Vizechef Schaade.

Nahaufnahme von Lars Schaade bei einer Pressekonferenz vom RKI
Nahaufnahme von Lars Schaade bei einer Pressekonferenz vom RKI
Quelle: dpa

Wenn es einen Gleichklang und eine ähnliche epidemiologische Situation in den Nachbarstaaten gebe, könne man eine solche Grenzöffnung rechtfertigen, sagt RKI-Vizepräsident Lars Schaade. Aber zugleich warnte er: "Das Virus ist noch in Deutschland, es ist nicht weg". "Wir müssen durch unser Verhalten im Alltag neue Infektionen vermeiden."

Die EU-Kommission fordert die vorsichtige Öffnung der Grenzen in Europa. Auch in Deutschland wird über eine Lockerung der coronabedingten Einreisebestimmungen diskutiert.

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Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland ist laut RKI aktuell um 933 auf 170.508 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer ist binnen 24 Stunden um 116 auf 7.533 gestiegen.

RKI: "R"-Zahl nicht allein entscheidend

Der sogenannte R-Faktor liege derzeit bei knapp über 1, so Schaade. Das heißt, dass rein rechnerisch ein Infizierter mehr als eine andere Person ansteckt. Dabei bilde der Wert jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab, der am Montag gemeldete Wert zum Beispiel die Situation in der Zeit vom 28. April bis 3. Mai.

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Der Reproduktionsfaktor "R" sei aber zur Bemessung der Dynamik der Ausbreitung nicht alleine entscheidend. Dabei müssten auch die Schwankungen berücksichtig werden, die durch verspätete Meldungen von Daten entstünden.

Wichtig seien auch die Zahl der Neuinfektionen im Tagesvergleich, die Zahl der positiv ausgefallenen Tests sowie die Be- und Auslastung des Gesundheitswesens, sagte der RKI-Vizepräsident in Berlin.

Eingang am Sitz des Robert-Koch-Instituts

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Schaade: Nähern uns bei Fallzahlen Plateau an

Das Infektionsniveau in Deutschland nähere sich momentan einem Plateau an. Die Ansteckungssrate könne daher auch künftig um den Wert von eins liegen. Bei geringen Fallzahlen veränderten einzelne Ausbrüche wie an Schlachthöfen die Ansteckungsrate schnell.

Das Institut werde künftig auch eine Ansteckungsrate veröffentlichen, die einen längeren Zeitraum berücksichtige. Dieser sogenannnte stabile R-Wert liege derzeit unter eins.

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