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Der 15-Punkte-Plan des Umweltbundesamts

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Der 15-Punkte-Plan des Umweltbundesamts

Das Umweltbundesamt fordert einen Klimacheck bei den Konjunkturhilfen in der Corona-Krise. Sehen Sie hier die ganze Pressekonferenz - unter anderem mit UBA-Präsident Dirk Messner.

27 min
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20.05.2020
20.05.2020

Das Umweltbundesamt fordert einen Klimacheck bei den Konjunkturhilfen in der Corona-Krise. Der Präsident der Behörde, Dirk Messner, warnte in Berlin davor, den Umwelt- und Klimaschutz beim wirtschaftlichen Neustart aus dem Blick zu verlieren. Krisen führten häufig zu einer Dynamik, wo von Fall zu Fall über Hilfen entschieden werde.

Wenn es dann aber keine Kriterien zum Schutz von Klima und Umwelt gebe, "verpasst man den Pfad". Eine gemeinsame Richtung müsse eingeschlagen werden, und dafür brauche es einen Nachhaltigkeits- und Klimacheck für die aktuellen Investitionen.

15-Punkte-Plan des Umweltbundesamts

Ein 15-Punkte-Plan des Umweltbundesamts schlägt vor, dass künftig die Steuer- und Abgabenlast weniger auf dem Faktor Arbeit liegt, sondern stärker auf umweltschädlichen Praktiken:

  • Umweltschädliche Subventionen - zum Beispiel die Steuerbefreiung für Kerosin - sollten schrittweise abgebaut werden.
  • Erneuerbare Energien etwa aus Wind und Sonne müssten deutlich stärker ausgebaut,
  • der Kauf von Elektrofahrzeugen besser unterstützt werden.
  • Ausgebaut werden müssten der Öffentliche Personennahverkehr sowie Rad- und Fußgängerwege.

Messner: Klimaschutz im Zentrum der Diskussion über Modernisierungsprogramme

Messner zeigte sich zuversichtlich, dass ein Wandel hin zu einem klimafreundlicheren Energie- und Mobilitätssektor gelingen kann. Der Klimaschutz sei ins Zentrum der Diskussion über Modernisierungsprogramme für die Wirtschaft gerückt, sagte er.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte beim internationalen Petersberger Klimadialog Ende April versichert, trotz der Pandemie den Klimaschutz weiter voranzutreiben und bei Konjunkturprogrammen den Klimaschutz fest im Blick zu behalten.

Quelle: epd

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