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Giffey: Kitas sind keine Infektionsherde

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PK mit Spahn zu Corona - Giffey: Kitas sind keine Infektionsherde

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter. Familienministerin Giffey und Gesundheitsminister Spahn haben sich zur Lage der Kitas und den Corona-Maßnhmen der Länder geäußert.

Franziska Giffey (SPD), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, spricht bei einer Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz, an der auch Gesundheitsminister Spahn teilnimmt, über die aktuelle Situation in den Kitas.
Franziska Giffey hat eine Studie zur Corona-Lage in Kitas vorgestellt.
Quelle: dpa

Trotz bundesweit steigender Infektionszahlen sieht Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) keinen Grund für vorbeugende Schließungen von Kindertagesstätten. "Kinder sind keine Infektionsherde, Kinder sind keine Infektionstreiber", sagt die SPD-Politikerin in Berlin.

Das sind Ergebnisse einer Untersuchung, die Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in Berlin vorstellten. Laut der "Corona-Kita-Studie" wiesen seit Mitte März rund zehn Prozent der beteiligten Kitas mindestens einen Verdachtsfall für Corona auf.

Höchstens ein Prozent der Kitas mit Corona-Infektionsfall

Allerdings habe es nur höchstens ein Prozent an Einrichtungen mit mindestens einem tatsächlichen Infektionsfall gegeben. An der Studie beteiligten sich rund 12.000 Kitas. Giffey betonte, flächendeckende Schließungen wie im Frühjahr sollten "möglichst vermieden werden". Die Kita-Betreuung sei "systemrelevant", nicht nur für die betroffenen Kinder und deren Eltern, sondern auch für die Wirtschaft. Die Kitas hätten sich auch gut an Corona-Regelungen angepasst.

Bis zum 12. Oktober seien seit Beginn der Pandemie 79 Virus-Ausbrüche in Kindertagesstätten und Horten gemeldet worden. Schließungen hätten weniger als ein Prozent betroffen.

Mit härteren Corona-Auflagen hoffen Bund und Länder den rasanten Anstieg der Infektionszahlen einzudämmen. Ein wichtiger Faktor sind auch die Kitas. Kinder, die wegen Corona nicht in Kitas betreut werden können, müssen zuhause bleiben.

Beitragslänge:
2 min
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Spahn bedauert Entscheidung zu Sperrstunde in Berlin

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bedauert die Gerichtsentscheidung in Berlin gegen die Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr für Bars, Kneipen und Restaurants. Die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts erinnere die Politik daran, dass alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gut begründet werden müssten, sagt der CDU-Politiker in Berlin.

Die als Beherbergungsverbot bekannten Einschränkungen für Hotel- und Pensionsübernachtungen für innerdeutsche Urlauber aus Risikogebieten werden nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Dauer keinen Bestand haben.

Ich habe den Eindruck, wir kommen zu einer Einheitlichkeit, die bedeutet, so gut wie kein Beherbergungsverbot.
Jens Spahn

Tags zuvor hatten Gerichte in Baden-Württemberg und Niedersachen die dort geltenden Beherbergungsverbote außer Kraft gesetzt.

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