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Live: Mediziner zu Lage auf Intensivstationen

Krankenpfleger arbeiten in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer auf der Intensivstation des Uniklinikums Essen am 01.04.2020.

Mediziner berichten über die Corona-Lage auf den Intensivstationen. Der Anstieg der Infektionen sei "absolut besorgniserregend", so Intensivmediziner Kluge. Die PK hier live.

29.10.2020
29.10.2020
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Was zeigen wir hier?

Wir zeigen die Bundespressekonferenz, in der Mediziner über die aktuelle Corona-Situation auf den Intensivstationen berichten. Es äußern sich Dr. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Dr. Stefan Kluge vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, Dr. Norbert Suttorp von der Berliner Charité und Dr. Clemens Wendtner, Chefarzt der Infektiologie der München Klinik Schwabing.

Wann?

Die Bundespressekonferenz beginnt um 11:30 Uhr.

Warum ist das wichtig?

Mediziner befürchten in wenigen Wochen eine dramatische Lage auf Deutschlands Intensivstationen. "Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr", sagt Uwe Janssens.

In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung.
Uwe Janssens, DIVI-Präsident

Das Personal stecke sich durch die stark steigenden Infektionszahlen deutlich häufiger an als im März oder April.

Die starke Zunahme der Corona-Infektionen ist nach Ansicht von Stefan Kluge, Leiter der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), "absolut besorgniserregend".

"Wir müssen diesen Trend stoppen, die Politik muss handeln", sagte der Klinikdirektor mit Blick auf die neuen Kontaktbeschränkungen. Kluge warnte vor einer Überlastung der Krankenhäuser und Intensivstationen. In Berlin, Bayern und Nordrhein-Westfalen seien einige Kliniken schon gut mit Covid-19-Patienten belegt, andere Erkrankte würden bereits verdrängt.

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