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Merkels Appell an die Party-Szene

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Corona-Krise - Merkels Appell an die Party-Szene

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Nach der Beratung mit Oberbürgermeistern von deutschen Großstädten will Kanzlerin Merkel härtere Regeln für Corona-Hotspots und appelliert eindringlich an die junge Bevölkerung.

Die Kanzlerin appelliert an junge Leute, die Corona-Regeln einzuhalten - auch wenn sie vielleicht Feierbeschränkungen übertrieben fänden. Es komme jetzt "auf den Zusammenhalt an".

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach der Videokonferenz mit den Oberbürgermeistern der elf größten Städte in Deutschland die Möglichkeit von Maßnahmen in Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 50 Infizierten pro 100.000 Einwohnern angekündigt. Dabei richtete sie sich mit einem Appell an die jüngeren Menschen, "die es vielleicht übertrieben finden, wie jetzt in den Städten in das Ausgehen und Feiern eingegriffen wird."

Denken auch Sie einmal an das, was Ihnen am wichtigsten ist. Ist es nicht die Gesundheit Ihrer Familie, auch Ihrer Großeltern? [...] Ist es dafür nicht wert, nun ein wenig geduldig zu sein?
Angela Merkel, Bundeskanzlerin

Man spüre, dass Großstädte und Ballungsräume die Schauplätze seien, an denen sich entscheide, ob Deutschland die Pandemie im Griff habe, so Merkel. Jetzt seien die Tage und Wochen, die entscheiden, wie Deutschland im Pandemie-Winter dastehen wird.

Masken im Freien, Sperrstunde in Gastronomiebetrieben

Zu den neuen Maßnahmen zähle das konsequente Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Freien und an öffentlichen Plätzen und die Einführung einer Sperrstunde in Gastronomiebetrieben. Zudem soll bei Überschreiten der Grenze der Infektionszahlen auch eine Beschränkung für private Feiern möglich sein.

Nach einem Treffen mit Kanzlerin Merkel einigen sich die Bürgermeister von elf Großstädten auf neue Beschränkungen. In zahlreichen Städten sind zuletzt die Zahl der Infizierten stark gestiegen.

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Des Weiteren sollen Bundeswehr und das Robert-Koch-Institut künftig Experten in Corona-Hotspots schicken. Das gilt laut einer am Freitag getroffenen Vereinbarung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Bürgermeistern von Großstädten, wenn in sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert wurden.

In vielen deutschen Großstädten sind die Corona-Infektionen zuletzt besonders gestiegen. Auch Frankfurt am Main gehört zu den Risikogebieten.

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Merkel: Im Kampf gegen steigende Infektionszahlen nicht ohnmächtig

Das Bild sei deutlich besorgniserregender als im Sommer. Die Zunahme in manchen Städten sei so sprunghaft, dass sich das Virus beinahe unkontrollierbar verbreite. Merkel wolle unbedingt einen Anstieg der Neuinfektionen wie etwa in Spanien oder Frankreich vermeiden, betonte sie.

Jedoch sei man im Kampf gegen die steigenden Infektionszahlen nicht ohnmächtig. Es ermutige sie, dass so viele Städte schon Gegenmaßnahmen ergriffen hätten. Das Beispiel München zeige, dass diese wirksam seien.

Merkel kündigte an, in zwei Wochen die Maßnahmen mit den Oberbürgermeistern erneut zu überprüfen.

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