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Fashion Revolution Day : Faire Mode: Wer macht unsere Kleidung?

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Fair Fashion und Second Hand Mode allein können die verheerenden Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie nicht ändern. Auch die Politik ist gefragt, fordern Aktivistinnen.

"Who made my clothes?" - "Wer hat meine Kleider gemacht?", fragen Aktivistinnen wie Marie Nasemann, Charlotte Weise, Helen Fares oder auch Madeleine Alizadeh. Symbolisch drehen sie Kleidungsetiketten auf links. Denn was hier als "Made in ..." steht, stimmt meist nicht. Mehr zu fairer Mode im Video.

"Unsere Textilindustrie ist leider in einem prekären Zustand", sagt Ariane Piper von Fashion Revolution Deutschland. "Das bedeutet, dass wir zwar wahnsinnig viel Bekleidung ganz schnell bekommen, aber dafür zahlt jemand einen ganz hohen Preis."

Meist sind es Frauen in Ländern wie beispielsweise Kambodscha. Helen Fares war hier vor der Pandemie und hat eine Dokumentation über die Textilarbeiter und Textilarbeiterinnen erstellt. Ihr Fazit: "Die Frauen, die ich kennenlernen durfte, stehen unter einem enormen Druck." Viele seien die alleinigen Versorgerinnen ihrer Familien.

Der Fashion Revolution Day setzt ein Zeichen gegen die Ausbeutung von Menschen in der Textilindustrie. Die zentrale Frage: "Who made my clothes?"

Beitragslänge:
4 min
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