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Zwei Betroffene berichten - Myanmar: Zwischen Hoffnung und Todesangst

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Nach dem Putsch in Myanmar greift das Militär immer brutaler durch und tötet immer mehr Menschen. ZDFheute konnte mit einer Ärztin und einem Journalisten vor Ort sprechen.

Youn* und Thiri müssen um ihr Leben fürchten und mehrmals am Tag ihren Aufenthaltsort ändern. Täglich setzen sie sich für Demokratie und Freiheit ein - riskant, aber für sie alternativlos. Youn ist Journalist in Myanmar und will zeigen, was in seinem Land passiert. Thiri ist freiwillige Ärztin und versorgt die Demonstrierenden mit medizinischer Hilfe. Berichte wie ihre sind aufgrund der angespannten und teilweise chaotischen Lage selten. ZDFheute konnte mit beiden über ihre Erlebnisse sprechen.

Thiri beobachtet, dass das Militär gezielt in Brust und Kopf schießt. Immer mehr Menschen würden sterben: "Die Situation wird also schlimmer. Aber auf der anderen Seite ist es besser, weil wir alle geeint sind. Ich habe das Volk von Myanmar noch nie so geeint gesehen. In meinem Herzen bin ich davon überzeugt, dass wir gewinnen werden."

Am 1. Februar riss das Militär in Myanmar die Macht gewaltsam an sich - seitdem gehen vor allem junge Menschen für Demokratie auf die Straße.

Hier sehen Sie, wie Youn und Thiri die aktuelle Lage schildern und was ihre Hoffnung für die Zukunft ist:

Wer in Myanmar an den Protesten gegen das Militär teilnimmt, muss um sein Leben fürchten. "Sie schießen gezielt in die Brust und in den Kopf", berichtet eine Ärztin.

Beitragslänge:
6 min
Datum:

*Name geändert

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