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Familienministerin Giffey - "Mehr kleinere Kinder erkranken"

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Kleine Kinder werden durch Kita-Schließungen besonders getroffen. In der Coala-Studie werden Erkenntnisse über Corona-Ausbrüche gesammelt und verwertet. Tests sollen nun helfen.

Franziska Giffey
Franziska Giffey
Quelle: epa

Familienministerin Franziska Giffey hat sich beim Robert-Koch-Institut erste Ergebnisse der Corona-Kita-Studie angeschaut. Abschließende Ergebnisse lägen noch nicht vor. Es ging um eine Teilstudie, die Coala-Studie, die untersuchen soll, wie das Infektionsgeschehen bei Kindern verläuft.

Erkenntnisse über die Corona-Lage in Kitas sammeln

Besonderes Augenmerk habe man dabei auf Ausbrüche in Kitas, wie diese verlaufen und welche Auswirkungen das habe, sowohl auf die Kinder als auch auf das Umfeld. 500 Kinder seien bisher untersucht worden.

Wir sehen, dass wir im Moment eine Entwicklung haben, bei der eben mehr auch kleinere Kinder erkranken.
Franziska Giffey, Familienministerin

Grund seien die Virus-Mutationen. "Das ist ernstzunehmen und es ist wichtig darüber mehr Erkenntnisse zu erlangen."

Klar sei, dass man durch eine gute Impfstrategie, die zunehmend auch die Kita-Erzieherinnen und -Erzieher erreiche und durch gezieltes Testen den Schutz erhöhen. Dazu gehöre natürlich die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. "Wir sehen, dass das in den Kitas sehr gut funktioniert. Das zeigt die Corona-Kita-Studie."

Kitakinder den Zugang ermöglichen

Es gebe deutschlandweit 56.000 Kitas und 40.000 Kindertagesmütter und -väter.

Es ist wichtig, dass die über drei Millionen Kitakinder so gut es geht auch in ihren normalen Kitabetrieb kommen können.
Franziska Giffey

Umso wichtiger sei es vorbeugend zu schützen. "Öffnen aber sicher", das sei das Motto, sagte Giffey.

15.000 Kitas meldeten mittlerweile im Kita-Register die Lage zurück. Wenn ein Infektionsgeschehen in einer Kita auftrete würde dieses genau untersucht und erfasst. So bekäme man weitere Informationen über den Verlauf eines solchen Geschehens.

Grundlage ist regelmäßiges Testen

Man wolle nun zum regelmäßigen Testen bei Erziehern und Erzieherinnen aber auch bei den Kindern kommen. Dazu seien Testteams mit kindgerechten Material in Haushalten und Kitas unterwegs.

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"Es ist wichtig, dass bei den Kindern nicht Bildungs- und Bindungslücken entstehen, dadurch, dass sie so lange nicht in die Kita gehen konnte", sagte die Familienministerin. man wolle daher einen gesicherten Betrieb in den Kitas gewährleisten.

Wichtig seien: Aufklärungsarbeit, Sensibilisierungsarbeit und den Familien und den Kindern die Tests zu erklären. "Die Rückmeldung die wir hier haben, von den Kindern, von den Familien ist, dass sie sehr bereit sind, sich daran auch zu beteiligen." Wenn man das alles umsetze: "dann haben wir auch einen echte Chance auch für die kleinen Kinder gute Schutz- und Präventionsarbeit zu leisten", sagte Giffey.

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