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Keine Priorisierung - Corona-Impfung: Eltern zuerst?

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Laut Impfkommission fallen Eltern in Stufe 6: "Übrige Personen unter 60 Jahre". Die Kritik an dieser Einstufung wächst.

Eltern kommen im Stufenplan zur Impfpriorisierung an letzter Stelle - die Kritik daran wächst. Werden Eltern bei den Corona-Impfungen vernachlässigt?

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2 min
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In der Bevölkerung regt sich zunehmend Kritik an der festgelegten Impf-Reihenfolge. Eltern stehen im Stufenplan zur Impf-Priorisierung an letzter Stelle. In diesem Zusammenhang viel zitiert und geteilt: Der Blogbeitrag der Soziologin Michaela Mahler mit dem drastischen Titel: "Eltern und Kinder sind der letzte Rest".

Eltern sind eigentlich systemrelevant und unabkömmlich, werden aber nicht berücksichtigt.
Michaela Mahler, Soziologin und Mutter von zwei Kindern

Corona-Impfung: Müssten Eltern früher drankommen?

Die Soziologin möchte nicht, dass Eltern mit Menschen aus der Risikogruppe konkurrieren. Dennoch kann sie nicht verstehen, dass Eltern im Stufenplan gänzlich vergessen worden sind. Sie seien einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt, als "Drehkreuz" zwischen Berufswelt, Kitas und Schulen.

Ihre Forderung: Eltern innerhalb der bereits bestehenden Gruppen zu priorisieren. Sprich: Eine Supermarktmitarbeiterin mit Kindern vor der Mitarbeiterin ohne Kinder impfen. Auf Nachfrage von ZDFheute reagierte der Chef der Ständigen Impfkommission zurückhaltend auf diesen Vorschlag: "Sollen gesunde Eltern - also ohne Risikofaktoren, denn diese sind ja bereits priorisiert- wirklich vor Ehepaaren ohne Kinder geimpft werden?", sagte Mertens zu ZDFheute. "Ist diese Diskussion noch sinnvoll?"

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