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Sondierungen nach der Wahl - FDP und Grüne "suchen Brücken"

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Zweite Sondierungsrunde zwischen Grünen und FDP: In einem anschließenden Statement sprachen die Parteispitzen von "vertrauensvollen Gesprächen".

Statements: Vorsondierungen von Grünen und FDP
Zweite Gesprächsrunde: Die Spitzen von Grünen und FDP, Habeck, Baerbock und Lindner (von links)
Quelle: dpa

Nach der Bundestagswahl stehen die Parteien am Anfang der Sondierungen zur Bildung einer neuen Regierung. Grüne und FDP sind zu ihrer zweiten Gesprächsrunde zusammengekommen. Nach dem gut zweistündigen Treffen war von positiven Ansätzen die Rede, aber auch von vielen noch offenen Fragen.

Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock sprach von einem "historischen Moment". Es gehe jetzt darum, "einen Aufbruch gemeinsam zu schaffen." FDP-Chef Christian Lindner sagte, es gebe zweifelsohne Unterschiede, man wolle jedoch Brücken suchen.

Der Prozess hat heute in einer guten Atmosphäre begonnen, er ist allerdings nicht abgeschlossen.
FDP-Chef Lindner

Er sprach von einer "großen gemeinsamen Verantwortung".

Grünen-Co-Parteichef Robert Habeck sprach von einer sachorientierten Diskussion und einem "ganz guten Start" auf dem Weg zur Bildung der nächsten Bundesregierung. Man müsse sehen, dass "beide Parteien für Veränderung stehen, aber nicht notwendigerweise für die gleichen Veränderungen", sagte er. Es sei wichtig, jetzt den richtigen gemeinsamen Ansatz zu finden.

Grüne und FDP verhandeln weiter darüber, mit wem eine Regierungskoalition infrage kommt: SPD oder Union. ZDF-Korrespondent Thomas Reichart berichtet aus Berlin.

Beitragslänge:
1 min
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Erste Gespräche am Dienstag

Grüne und FDP hatten die Gespräche zur Regierungsbildung am Dienstag eingeleitet. Am Sonntag steigen dann auch die SPD als stärkste Kraft nach der Bundestagswahl und CDU/CSU in Gespräche ein. Beide streben jeweils ein Bündnis mit Grünen und FDP an - also entweder eine sogenannte Ampel-Koalition unter Führung der SPD oder ein sogenanntes Jamaika-Bündnis unter Führung der Union.

Keine Aussage zu weiterem Verfahren

Zu inhaltlichen Fragen äußerten sich Grüne und FDP nicht. Baerbock räumte auf Journalistenfragen ein:

Wir sind heute schmallippig.
Grünen-Chefin Baerbock

Zum weiteren Verfahren, etwa wann über die Aufnahme von Sondierungen für eine konkrete Koalition unter Führung von SPD oder Union entschieden werde, wollte sie sich nicht äußern.

Auftrag der Wählerschaft sei es, ein neues Bündnis zu schaffen: "Dafür sind vertrauensvolle Gespräche notwendig." Beim zweiten Treffen von Grünen und FDP kamen die beiden Parteien erstmals in einer größeren Runde von jeweils zehn Vertreterinnen und Vertretern beider Seiten zusammen. 

Exklusiv

ZDF-Politbarometer - Mehrheit wünscht sich eine Ampel-Koalition 

Nach der Bundestagswahl will die Mehrheit eine Ampel-Koalition bestehend aus SPD, Grünen und FDP. Drei Viertel wollen Scholz als Kanzler. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer.

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