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Impfstart in Praxen - So soll die Impfung beim Hausarzt ablaufen

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Impfungen in Hausarztpraxen beginnen kommende Woche: 35.000 Hausarztpraxen haben 1,4 Millionen Dosen bestellt, sagte Gesundheitsminister Spahn. Das Wichtigste im Überblick.

Die Corona-Impfungen in Arztpraxen sollen nach Ostern beginnen und allmählich hochgefahren werden. "Das wird noch kein großer Schritt sein, aber ein wichtiger", so Jens Spahn. Der Bundespräsident ließ sich derweil mit AstraZeneca impfen.

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Jens Spahn hat für nächste Woche den Impfstart in Hausarztpraxen angekündigt. "Es ist kein großer Schritt, aber ein wichtiger", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei einer Pressekonferenz. Er sagte zudem:

Es werden Strukturen etabliert, die perspektivisch helfen, schneller zu impfen.
Jens Spahn, Gesundheitsminister

Wie der Impfstart in Hausarztpraxen abläuft - im Überblick.

Wann beginnen die Impfungen in den Hausarztpraxen?

In der Woche nach Ostern erhalten die Hausarztpraxen die Impfdosen - los geht es also am Dienstag, 6. April.

Wie viel Impfdosen stehen für die Praxen bereit?

Trotz Osterwoche haben laut Spahn 35.000 Hausarztpraxen insgesamt 1,4 Millionen Corona-Impfdosen bestellt. Kommende Woche können 940.000 geliefert werden. Auch in der darauffolgenden Woche soll nochmal eine Million Impfdosen in Hausarztpraxen verimpft werden. Ende April sollen es dann drei Millionen Dosen sein.

Welche Arztpraxen sind eingebunden?

Der Impfstoff gehe vom Bund an den Großhandel und dann über die Apotheken an die Praxen. Begonnen werden solle mit den Hausarztpraxen, dann sollten auch Fachärzte und Privatärzte einbezogen werden.

Welche Impfstoffe kommen zum Einsatz?

In den ersten beiden Wochen solle in den Praxen ausschließlich der Impfstoff von Biontech/Pfizer eingesetzt werden. Das liege daran, dass zurzeit nur dieser Impfstoff in ausreichend großer Menge vorhanden sei, um die Arztpraxen zu beliefern, erklärte Spahn.

Ab der Woche vom 19. April seien Biontech und Astrazeneca vorgesehen, danach Biontech, Astrazeneca und Johnson & Johnson

Wer wird jetzt vom Hausarzt geimpft?

Weil es noch viel zu wenig Impfstoff gibt, sollen zunächst Patienten aus den Risikogruppen einen Termin bekommen. Die Hausärzte sollen sich an der bundesweiten Impfverordnung orientieren. Demnach werden zuerst ältere Menschen, Patienten mit Vorerkrankungen und einzelne Berufsgruppen geimpft.

Wie bekomme ich einen Impftermin beim Hausarzt?

Die Hausärzte melden sich bei ihren Patienten, um einen Termin zu vereinbaren. Eine Anmeldung bei dem Online-Portal "BayIMCO" sei für einen Impftermin in der Praxis nicht notwendig. Die Ärzte hätten auch gar keinen Zugriff auf das Portal. Wer online registriert war, aber dann vom Hausarzt geimpft worden sei, sollte seine Anmeldung anschließend selbst löschen.

Was ist, wenn ich schon einen Termin in einem Impfzentrum habe?

Spahn rief Bürger, die schon Termine in Impfzentren haben, dazu auf, diese auch wahrzunehmen. "Jede Impfdose sollte schnellstmöglich verimpft werden." Moderna solle ausschließlich in Impfzentren verimpft werden.

Wie wird der Impfstoff verteilt?

Gesundheitsminister Jens Spahn versichert, dass bei der Lieferung von Impfstoff  auf eine gleichmäßige Verteilung auf die Bundesländern geachtet wird. Der Start der Impfungen in Hausarztpraxen sei keine "One-Man-Show", sagte Spahn. Neben Ärzten und Ärztinnen seien auch die Apotheker und Apothekerinnen sowie der pharmazeutische Großhandel beteiligt.

"Die Apotheken sorgen passgenau für Bestellung der Arztpraxen Rückmeldung der Impfmengen und exakten Terminvergabe und pünktliche Lieferung mit aufwendiger Dokumentation", kündigte Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände an. Das Verteil-, Liefer- und Bestellsystem sei sehr streng.

Marcus Freitag, Stellvertretender Vorsitzender vom Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels sagte: "Wir sind darauf vorbereitet, schnell und sicher zu verteilen." Die Herausforderung sei groß - gerade bei dem Biontech-Impfstoff, der eine stark gekühlte Lagerung braucht. "Wir freuen uns und sind stolz darauf, Teil der Impfkampagne zu sein", sagte Freitag.

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