Aldi zieht sich aus Dänemark zurück

    Übernahme durch Rema 1000:Aldi zieht sich aus Dänemark zurück

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    Aldi Nord verkauft die meisten seiner Fillialen in Dänemark an Konkurrent Rema 1000. Rema werde auch einen Großteil der Aldi-Mitarbeiter übernehmen, hieß es.

    Dänemark, Kopenhagen: Eine Filliale des deutschen Discounters Aldi Nord.
    Eine Filliale des deutschen Discounters Aldi Nord in Kopenhagen.
    Quelle: Imago

    Aldi zieht sich nach rund 45 Jahren aus Dänemark zurück. Das teilte der Discounter am Freitagabend gemeinsam mit seinem Konkurrenten Rema 1000 mit, der 114 der 188 dänischen Aldi-Filialen übernimmt.
    Zur Übernahme habe man eine Vereinbarung getroffen, der die dänischen Wettbewerbsbehörden noch zustimmen müssten. Die restlichen Aldi-Läden werden demnach im Laufe des kommenden Jahres geschlossen oder verkauft. Rund 1.600 der etwa 2.800 Aldi-Mitarbeiter im Land sollen von Rema übernommen werden.
    Florian Reza stellt 10 Fragen der ZDFbesseresser-Community an eine ALDI-Insiderin und bekommt so einen Einblick in den verschlossenen Discountergiganten.01.02.2022 | 15:40 min

    Aldi war Vorbild für Rema 1000

    Aldi hatte den ersten Discount-Laden in Dänemark 1977 eröffnet und diente Rema 1000 nach Unternehmensangaben als Inspiration zur Eröffnung seiner ersten Filiale zwei Jahre später im norwegischen Trondheim. 1994 folgte die erste dänische Rema-Filiale.
    Nach sorgfältiger Prüfung der Aktivitäten auf allen Märkten habe die Aldi Nord Group die schwierige Entscheidung getroffen, den dänischen Markt zu verlassen, wurde der geschäftsführende Direktor von Aldi Dänemark, Finn Tang, in der gemeinsamen Mitteilung zitiert. Über den Kaufpreis vereinbarten die beiden Seiten Stillschweigen.
    Quelle: dpa

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