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Onlinehändler : Chinas Kartellwächter ermitteln gegen Alibaba

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Chinas größter Onlinehändler gerät ins Visier der Kartellbehörden: Die chinesischen Behörden haben Ermittlungen gegen Alibaba eingeleitet. Die Konzern-Aktien brechen daraufhin ein.

Alibaba hat den Verkaufsrekord vom Vorjahr geknackt.
Nach dem geplatzten Börsengang der Alibaba-Tochter Ant Group im November sind die Kartellermittlungen ein weiterer Rückschlag für den Konzern.
Quelle: Christian Charisius/dpa

Die chinesische Kartellbehörde hat Untersuchungen gegen den Internetriesen Alibaba eingeleitet. Dabei geht es den Angaben zufolge um mutmaßliche Monopol-Vergehen und auch um Vorwürfe, wonach Alibaba Unternehmen dazu bringe, nur die eigene Plattform als exklusiven Vertriebskanal zu wählen.

Börsengang von Alibaba-Tochter im November geplatzt

Für Alibaba sind die Ermittlungen ein weiterer Rückschlag, nachdem das Unternehmen bereits in den vergangenen Wochen zunehmend ins Visier der chinesischen Behörden geraten war. 

Anfang November war der geplante Rekord-Börsengang der Alibaba-Finanztochter Ant Group nach einer Intervention der chinesischen Aufseher kurzfristig geplatzt. Die Börse in Shanghai hatte den Schritt damit begründet, dass sich das "aufsichtsrechtliche Umfeld" bedeutend geändert habe. 

Chinas Führung über Alibaba-Gründer verärgert?

Die Absage des Börsengangs war von Berichten begleitet, wonach Alibaba-Gründer Jack Ma die chinesische Führung verärgert habe. So soll eine Rede des zweitreichsten Mannes Chinas nicht gut angekommen sein.

Der Alibaba-Gründer, der sonst immer loyal zur Kommunistischen Partei steht, hatte darin scharfe Kritik an lokalen und globalen Regulierungsbehörden geübt.

Die Alibaba-Aktie verlor am Donnerstag in Hongkonger Handel bis zum Mittag deutlich um 7,9 Prozent. 

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