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Folgen für Verbraucher? : Apple in der Chip-Krise angekommen

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Bisher ist Apple ohne Rückschläge durch die globale Chip-Knappheit gesteuert - doch laut Konzernchef Cook könnte sich nun die Lage im Weihnachtsgeschäft verschärfen.

Glasfaserkabel und Mikrochips
Apples Aktie sank im nachbörslichen Handel am Donnerstag zeitweise um rund drei Prozent.
Quelle: imago

Apple ist vom globalen Chip-Mangel eingeholt worden: Trotz deutlicher Zuwächse verfehlte der iPhone-Konzern im vergangenen Quartal noch optimistischere Prognosen von Analysten. Die Engpässe in der Lieferkette und Corona-Ausfälle in der Produktion hätten den Umsatz um rund sechs Milliarden Dollar gedrückt, sagte Konzernchef Tim Cook.

Im laufenden Vierteljahr werde der negative Effekt noch höher ausfallen, warnte Finanzchef Luca Maestri in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Dennoch erwarte Apple für das wichtige Weihnachtsquartal Zuwächse. Nur beim iPad sei mit weniger Umsatz angesichts der Chip-Probleme zu rechnen.

Apple-Chef Cook: "Alle Produkte betroffen"

Grundsätzlich seien aber "so ziemlich alle unsere Produkte betroffen", räumte Cook ein. Auch gegen die Logistikprobleme, die viele Unternehmen plagen, ist Apple nicht immun, auch wenn der Konzern sie mit Geld eindämmen kann. "Wir verzeichnen einen erheblichen Anstieg der Transportkosten", sagte Cook.

Die Produktionsausfälle wegen des Corona-Lockdowns seien inzwischen weitgehend behoben, betonte Cook. Für den Gegenwind sorge nun fast ausschließlich die Chip-Knappheit. Die Nachfrage nach Apple-Produkten sei unterdessen "sehr robust". Das Weihnachtsquartal mit dem neuen iPhone ist traditionell das lukrativste für Apple.

Ein von Apple Inc. zur Verfügung gestelltes Handout-Foto zeigt Apple-CEO Tim Cook mit dem völlig neu gestalteten MacBook Pro während einer Sonderveranstaltung im Apple Park in Cupertino, Kalifornien, USA, 18. Oktober 2021.

"MacBook Pro"-Redesign - Apple setzt auf bessere Chips und mehr Ports 

Erst kürzlich stellte Apple neben neuen Chips auch überarbeitete MacBook-Ausgaben vor.

Müssen Apple-Fans länger auf ihre Geräte warten?

Die Chip-Engpässe treffen gerade die gesamte Technik-Branche. In der Corona-Pandemie mit regelmäßigem Arbeiten und Lernen von zuhause aus stieg die Nachfrage nach Computern und anderer Elektronik. Eine Folge ist, dass bei manchen Chip-Arten und anderen Komponenten die Kapazitäten nicht mehr ausreichen.

Bislang hat Apple eine gut organisierte Lieferkette und ist ohne auffällige Probleme durch die Chip-Krise gesteuert. Inzwischen scheint nun offen, ob Fans künftig länger auf ihre Geräte warten müssen.

Apple steigert Umsatz trotz Corona

Im vergangenen Quartal steigerte Apple den Umsatz im Jahresvergleich trotzdem immer noch um 29 Prozent auf rund 83,4 Milliarden Dollar (71,4 Mrd Euro). Analysten hatten allerdings mit rund 1,5 Milliarden Dollar mehr gerechnet.

Der Konzerngewinn im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stieg um 62 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar. Apple sitzt nun auf Reserven von 191 Milliarden Dollar, denen Schulden von 125 Milliarden Dollar gegenüberstehen.

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