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600 Euro Corona-Prämie - Bahn legt GDL neues Angebot vor

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Die Deutsche Bahn hat sich im Tarifkonflikt mit der GDL bewegt: Kurz nach Beginn der dritten Streikrunde im Güterverkehr legt der Konzern ein neues Angebot vor.

Die Rücklichter eines Zugs im Hauptbahnhof in Leipzig leuchten am 23.08.2021 rot.
Doch kein Streik? Die Deutsche Bahn legt der GDL ein neues Angebot vor.
Quelle: dpa

Die Deutsche Bahn hat im Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL ein neues Angebot vorgelegt. Es beinhalte eine Corona-Prämie von bis zu 600 Euro und eine Laufzeit des Tarifvertrags von 36 Monaten, wie am Mittwoch aus Bahnkreisen verlautete.

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Bislang hatte die Bahn eine Laufzeit von 40 Monaten angeboten und die Höhe der Prämie nicht beziffert. Das Angebot sei der GDL schriftlich unterbreitet worden, hieß es. Kurz zuvor hatte im Güterverkehr der dritte Streik der laufenden Tarifrunde begonnen.

Antwort der GDL steht noch aus

Schon vor der vorigen Streikrunde in der vergangenen Woche hatte die bundeseigene Bahn eine Corona-Prämie in Aussicht gestellt und damit gehofft, den damaligen Arbeitskampf noch abwenden zu können.

GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky zum weiteren Vorgehen im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn

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GDL-Chef Claus Weselsky hatte den Vorstoß aber kurz darauf abgelehnt und unter anderem kritisiert, dass die Bahn keine konkrete Zahl genannt habe. Die nun angebotenen 600 Euro Prämie entsprechen der Forderung der Gewerkschaft. Bei der Laufzeit eines Tarifvertrags will die GDL allerdings 28 Monate erreichen. Außerdem will sie, dass die erste Tarifstufe von 1,7 Prozent noch im laufenden Jahr gezahlt wird. Eine Antwort Weselskys auf das Angebot der Bahn stand zunächst aus.

Die Deutsche Bahn hofft jetzt erneut, den Streik im Personenverkehr mit ihrem verbesserten Angebot an die Lokführergewerkschaft noch abzuwenden.

Es gibt jetzt erst recht keinen Grund mehr für einen Streik.
Martin Seiler, Personalvorstand DB

Bahn: GDL soll "Blockadehaltung" aufgeben

Die Arbeitskampfmaßnahmen müssten gestoppt werden. Die GDL müsse ihre "Blockadehaltung" aufgeben und an den Verhandlungstisch kommen.

Die Gewerkschaft hatte am Mittwochnachmittag mit dem Streik im Güterverkehr begonnen. Am Donnerstagmorgen um 2 Uhr soll der Arbeitskampf auf den Personenverkehr ausgeweitet werden. Insgesamt mehr als fünf Tage soll der Streik dieses Mal dauern. Ob die Bahn mit dem erneuten Vorstoß den Arbeitskampf noch verhindern kann, war zunächst offen.

Ein Mann geht am 31.08.2021 im Dresdner Hauptbahnhof über einen leeren Bahnsteig.

Bundesweite Bahnstreiks - Merkel appelliert an Tarifpartner 

Die GDL hat den dritten Streik angekündigt. Kanzlerin Merkel hofft auf eine "für alle Seiten tragfähige Lösung", wird sich in die Tarifauseinandersetzungen aber nicht einmischen.

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