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GDL beendet dritte Streikrunde - Die Züge rollen wieder

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Der mehrtägige Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn ist wie geplant in der Nacht zum Dienstag zu Ende gegangen. Der Tarifkonflikt geht allerdings weiter.

Mehrere Personenzüge stehen am frühen Morgen auf Gleisen am Bahnhof Berlin-Lichtenberg in einem Depot.
Der tagelange Streik von Lokführern der Deutschen Bahn ist beendet.
Quelle: dpa (Symbolbild)

Am frühen Dienstagmorgen ist der dritte Streik im laufenden Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn wie geplant zu Ende gegangen.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bestätigte, der Arbeitskampf sei wie angekündigt um 2 Uhr vorerst beendet worden. Auch die Deutsche Bahn bestätigte das Ende des Streiks.

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Zugverkehr läuft wieder an

Die Bahn ist laut einer Sprecherin "ganz zuversichtlich", dass die für den Tag geplanten 860 Züge im Fernverkehr als auch 21.000 Regional- und S-Bahnzüge wieder planmäßig fahren werden. "In einzelnen Fällen kann es noch zu Unregelmäßigkeiten kommen", warnte das Staatsunternehmen jedoch. Ein Fazit kündigten beide Seiten für den weiteren Tagesverlauf an.

Alle bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs, die vom GDL-Streik betroffen waren, behalten laut Bahn ihre Gültigkeit. Sie können noch bis einschließlich 17. September flexibel genutzt werden.

Ungelöster Tarifkonflikt

Der GDL-Streik hatte am vergangenen Donnerstag im Personenverkehr begonnen. Mehr als fünf Tage lang hatte der Streik den Güter- und Personenverkehr in Deutschland stark eingeschränkt. Der nun beendete Streik dauerte 110 Stunden im Personen- und 118 Stunden im Güterverkehr. Er ist damit der zweitlängste in der Geschichte der Deutschen Bahn AG.

Heute Nacht ist der Streik zwar vorbei, doch der nächste könnte schon bevorstehen. Zwischen Bahn und der Gewerkschaft gibt es bislang keine Einigung.

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Gelöst ist der Tarifkonflikt allerdings noch nicht. Die GDL kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Sie fordert insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie einer Corona-Prämie von 600 Euro. Die Bahn hatte zuletzt eine Laufzeit von 36 Monaten angeboten und der Corona-Prämie zugestimmt.

Wirtschaftsverband: Regierung muss Machtwort sprechen

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BMVW) forderte die Bundesregierung indes auf, in den Tarifstreit einzugreifen. "Die Deutsche Bahn ist ein Staatsunternehmen", sagte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag. "Deshalb muss jetzt die Bundesregierung ein Machtwort sprechen".

Der GDL warf Jerger "erpresserisches Verhalten" vor. Die Gewerkschaft erweise "der Tarifautonomie einen Bärendienst", sagte er den Zeitungen.

FAQ

Die Forderungen im Überblick - Worum es im Tarifkonflikt bei der Bahn geht 

Zum Streik bei der Bahn gibt es eine lange Vorgeschichte - und mittlerweile sind die Fronten zwischen Bahn und GDL verhärtet. Worum es beim Tarifkonflikt geht: ein Überblick.

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