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Millionenschäden drohen - Ökonomen warnen vor Folgen des Bahnstreiks

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Ökonomen warnen vor gravierenden Kosten des Lokführerstreiks. Das Institut der deutschen Wirtschaft hält langfristig Folgen von bis zu 100 Millionen Euro täglich für möglich.

Bahnreisende am Stralsunder Bahnhofwarten während eines Lokführerstreiks vor der Anzeigetafel.
Reisende am Stralsunder Bahnhof.
Quelle: dpa

Vertreter der deutschen Wirtschaft warnen vor schwerwiegenden Folgen wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL. "Es ist jetzt nicht die Zeit für Streiks zu Lasten von Betrieben und Bürgern", sagte Markus Jerger, Geschäftsführer des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND).

Die Wirtschaft erhole sich gerade erst von den Zwangsschließungen. "Die Betriebe zahlen die Zeche für die Profilierungssucht des GDL-Chefs." Er fordert die Kontrahenten auf, "schnellstens an den Verhandlungstisch zurückzukehren und aufeinander zuzugehen".

Durch den Streik der GDL fallen kurzfristig 75 Prozent der Fernzüge aus, auch im Nahverkehr fährt nicht viel. Die Ausfälle treffen die Deutsche Bahn gerade in der Ferienzeit.

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IW: Kosten von 100 Millionen Euro täglich

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln schätzt, dass bei einem längerfristigen Bahnstreik volkswirtschaftliche Kosten von bis zu 100 Millionen Euro täglich entstehen könnten.

"Kurzfristige Ausfälle sind im Schienengüterverkehr nichts Ungewöhnliches, das kennen die Logistiker und können entsprechend reagieren", sagte IW-Verkehrsökonom Thomas Puls dem RND. "Ab dem vierten oder fünften Streiktag allerdings drohen Lieferketten zu reißen - und dann wird es sehr schnell sehr teuer."

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