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Dämpfer durch Corona : Chinas Premier gibt Wirtschaftsprobleme zu

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Der Umgang Chinas mit der Corona-Pandemie hat die Wirtschaft des Landes ausgebremst. Der Premier spricht von "Schocks jenseits der Erwartungen".

Li Keqiang
Chinas Premier Li Keqiang sagte: "Jetzt ist der kritischste Augenblick für die wirtschaftliche Erholung."
Quelle: dpa

Die Wirtschaft in China muss nach den Worten von Regierungschef Li Keqiang gegen "Schocks jenseits der Erwartungen" ankämpfen, die im zweiten Quartal erlitten worden seien. Das sagte er nach amtlichen Angaben vom Mittwoch bei einem Treffen am Vortag mit Provinzführern in der südchinesischen Metropole Shenzhen.

Jetzt ist der kritischste Augenblick für die wirtschaftliche Erholung.
Li Keqiang, chinesischer Premier

Der Umgang mit der Pandemie müsse "wirksam" mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung koordiniert werden, "um eine effektive Covid-19-Eindämmung, wirtschaftliche Stabilität und sichere Entwicklung zu gewährleisten."

Steigende Arbeitslosigkeit und Umsatzeinbrüche in der Wirtschaft - das sind die Folgen von Chinas Null-Covid-Politik. Präsident Xi lässt wegen einzelner Corona-Fälle ganze Städte abriegeln. Unter den Restriktionen leiden vor allem junge Menschen.

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Wachstum durch Null-Covid-Strategie ausgebremst

Der Premier wies damit indirekt auf die Lockdowns und andere Beschränkungen durch die strikte Null-Covid-Strategie Chinas hin, die das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stark abbremsen.

Er rief die sechs stärksten Provinzen, die zusammen 45 Prozent der Wirtschaftsleistung stellen, dazu auf, das Wachstum "pro-aktiv" voranzutreiben: "Sie sollten wirksam ein politisches Paket zur Stabilisierung der Wirtschaft umsetzen und ihr eigenes Potenzial entfalten." Auch sollen sie eine führende Rolle bei der Schaffung und Bewahrung von Arbeitsplätzen übernehmen.

Schleppende Nachfrage ist ein ausgeprägtes Hindernis für wirtschaftliche Aktivität.
Li Keqiang, chinesischer Premier

China hatte in den vergangenen Monaten mit den größten Corona-Ausbrüchen seit Beginn der Pandemie zu kämpfen. Darunter leidet besonders die Wirtschaft.

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Zinssenkungen für neuen Schwung

Der Aufruf des Premiers ist ein öffentliches Eingeständnis, dass die chinesische Wirtschaft schwächelt. Wichtige Wirtschaftsdaten wie Industrieproduktion, Einzelhandelsumsätze und Anlageinvestitionen waren auch im Juli erneut hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Um der Wirtschaft neuen Schwung zu geben, hatte Chinas Zentralbank auch schon überraschend bestimmte Zinssätze gesenkt. Im zweiten Quartal hatte Chinas Wirtschaft nur um 0,4 Prozent zugelegt, obwohl die Regierung für das Gesamtjahr eigentlich 5,5 Prozent Wachstum anstrebte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in China in diesem Jahr nur noch mit 3,3 Prozent Wachstum.

Ein Lader hebt einen Container auf einen chinesisch-europäischen Güterzug am Ostbahnhof des Qinzhou-Hafens in der Region Guangxi Zhuang.

Plus 18 Prozent - China meldet starkes Export-Wachstum 

Chinas Export ist im Juli kräftig gewachsen: Die Juli-Ausfuhren legten um 18 Prozent im Vergleich zum Juni zu, meldet die chinesische Zollbehörde. Doch die Sache hat einen Haken.

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