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Arbeitslosenzahl sinkt - Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt hält an

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Trotz der verschärften Corona-Beschränkungen hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland im April weiter erholt. Die Zahl der Arbeitslosen ging zurück.

Das Logo der Bundesagentur für Arbeit.
Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die Zahl der Arbeitslosen ist dank einer leichten Frühjahrsbelebung in Deutschland gesunken. Im April waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 2,771 Millionen Menschen ohne Job. Das waren 56.000 weniger als im März, aber 127.000 mehr als im April vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 6,0 Prozent.

"Die anhaltenden Einschränkungen in vielen Bereichen bremsen die Erholung zwar, führen aber insgesamt zu keinen neuen Belastungen", sagte der Vorstandschef der Bundesagentur, Detlef Scheele.

Hotels, Restaurants und der Einzelhandel warten sehnlichst auf Öffnungen. Die Umsätze sind zwar eingebrochen, doch dank Kurzarbeit konnte sich der Arbeitsmarkt insgesamt stabil halten. Gelitten haben jedoch vor allem Minijobber und Langzeitarbeitslose.

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Kurzarbeit bestimmt Arbeitsmarkt

Geprägt wird der Arbeitsmarkt weiterhin durch die Kurzarbeit. Für Februar rechnete die Bundesagentur eine Zahl von 3,27 Millionen Menschen hoch, die Kurzarbeitergeld empfangen. Im Januar lag die Zahl bei 3,19 Millionen.

Wirtschaftsminister Altmaier blickt optimistisch auf die deutsche Wirtschaft: Er erwarte ein Wachstum von 3,5 Prozent, sagte er auf der Pressekonferenz zur Frühjahrsprojektion.

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Die Bundesagentur hatte ihre zuletzt gemeldete Januar-Zahl aufgrund von Nachmeldungen korrigieren müssen, im vergangenen Monat hatte sie diese noch mit rund 2,6 Millionen angegeben. Den Höchststand hatte die Kurzarbeit im April 2020 erreicht, als für knapp sechs Millionen Menschen Kurzarbeitergeld bezahlt wurde.

Angezogen hat im Frühjahr die Nachfrage nach Arbeitskräften. Im April waren der Bundesagentur zufolge 629.000 freie Stellen gemeldet, 2.000 mehr als noch vor einem Jahr. Der April 2020 war der erste Monat, in dem die Auswirkungen des Shutdowns der ersten Corona-Welle voll zum Tragen gekommen waren.

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