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Entwicklung und Logistik - Bayer und Curevac werden Impfstoff-Partner

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Durch die Kooperation mit Bayer soll es mit der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs von Curevac vorangehen. Bayer könnte ins internationale Geschäft mit dem Vakzin einsteigen.

Um die Impfstoff-Entwicklung zu beschleunigen, hat Curevac einen Kooperations-Vertrag mit dem Pharma-Riesen Bayer abgeschlossen. ZDF-Börsenexpertin Valerie Haller berichtet.

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Im Rennen um die schnellstmögliche Bereitstellung eines Corona-Impfstoffs hat sich der Tübinger Entwickler Curevac die Unterstützung des Pharmariesen Bayer gesichert. Wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten, schlossen sie einen Kooperationsvertrag ab. 

Bayer soll bei der Entwicklung und Logistik helfen

Bayer unterstützt demnach Curevac unter anderem bei der weiteren Entwicklung seines Impfstoff-Kandidaten sowie bei der geplanten Lieferung mehrerer hundert Millionen Impfstoffdosen weltweit "nach Erhalt der Zulassungen". [Wie viele Menschen mittlerweile gegen das Coronavirus geimpft sind, lesen Sie hier.]

Mit seiner Expertise und Infrastruktur kann uns Bayer helfen, unseren Impfstoff-Kandidaten CVnCoV noch schneller für möglichst viele Menschen verfügbar zu machen.
Curevac-Chef Franz-Werner Haas

Bayer werde Curevac insbesondere "bei lokalen Aktivitäten" innerhalb der EU und in "ausgewählten weiteren Märkten" unterstützen, teilten die Unternehmen weiter mit. Der Vertrag sieht demnach vor, dass Curevac grundsätzlich die Rechte für die Marktzulassung des Impfstoffs behält. Bayer erhalte allerdings "Optionen, um Inhaber der Marktzulassung in anderen Märkten außerhalb Europas zu werden".

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Curevac-Impfstoff noch in Phase 3

Curevac ist eine von zahlreichen Firmen weltweit, die an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs arbeiten. Die EU hat von dem Biopharmazie-Unternehmen 405 Millionen Impfdosen geordert. Noch gibt es keine Zulassung: Der Curevac-Impfstoff befindet sich momentan in den sogenannten Phase-3-Studien mit zehntausenden Probanden.

Curevac arbeitet wie der deutsche Konkurrent Biontech mit einem Wirkstoff auf Basis von messenger-Ribonukleinsäure (mRNA), die auch als Boten-RNA bezeichnet wird. Bei mRNA-Impfstoffen werden keine Krankheitserreger oder deren Bestandteile benötigt wie bei herkömmlichen Impfstoffen.

Im Gegensatz zum Biontech-Impfstoff, der längerfristig bei bis zu minus 70 Grad gelagert werden muss, bleibt der Curevac-Impfstoff nach Unternehmensangaben auch bei Kühlschrank-Temperatur mindestens drei Monate stabil. [Einen Vergleich der Impfstoffe von Biontech, Moderna und AstraZeneca lesen sie hier.]

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