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Zwei Milliarden Impfdosen - Biontech will 50 Prozent mehr produzieren

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Große Hoffnungen liegen auf dem Impfstoffhersteller Biontech. Nun erklärt das Unternehmen kurz vor dem Impfgipfel, seine Produktion um 50 Prozent steigern zu wollen.

Das Biontech-Werk in Marburg. Symbolbild
Hilft beim neuen Produktionsziel: Das Biontech-Werk in Marburg
Quelle: Nadine Weigel/dpa/Archivbild

Das Mainzer Unternehmen Biontech geht mit einem klaren Ziel in den Impfgipfel mit Bund und Ländern. "Um der gestiegenen weltweiten Nachfrage gerecht zu werden, planen wir, im Jahr 2021 zwei Milliarden Dosen unseres Covid-19-Impfstoffs herzustellen", erklärte Biontech-Geschäftsführer Sierk Poetting.

Dafür soll die zuvor geplante Produktion von 1,3 Milliarden Impfdosen um mehr als 50 Prozent gesteigert werden. Die nötige Anpassung der Produktionsprozesse im Pfizer-Werk im belgischen Puurs sei erfolgreich abgeschlossen.

Biontech: Bis zu 75 Millionen Dosen mehr für EU im 2. Quartal

Nun können wir wieder den ursprünglichen Plan für die Lieferung von Impfstoffdosen in die Europäische Union umsetzen.

Auch habe die Produktionsstätte von Biontech in Marburg eine Herstellerlizenz erhalten, so dass die Produktion dort im Februar beginnen könne. Zudem habe das Unternehmen sein europäisches Produktionsnetzwerk kontinuierlich erweitert - auf aktuell 13 Partner.

Könnte man die Pharmaunternehmen zwingen, mehr Wirkstoff herzustellen?

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Biontech arbeitet nach Aussage des Finanzvorstands Poetting weiterhin an der Erhöhung der Lieferungen ab der Woche vom 15. Februar, um die vertraglich festgelegte Lieferung der vollen Menge an Impfstoffdosen im ersten Quartal sicherzustellen. "Außerdem könnten wir im zweiten Quartal bis zu 75 Millionen Dosen mehr an die Europäische Union ausliefern."

Auch Astrazenca will mehr Impfstoff liefern

Auch Astrazeneca hat angekündigt, doch neun Millionen Impfstoffdosen mehr zu liefern als zunächst geplant, wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen im ZDF-Interview zu berichten wusste:

Die EU-Kommission will, dass bis Ende des Sommers 70 Prozent der Menschen geimpft sind, so Ursula von der Leyen im ZDF-Interview.

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Spahn will Impfverordnung anpassen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Montag mit den Ministerpräsidenten der Länder über Verbesserungen bei Corona-Impfungen beraten. An einer Videokonferenz sollen auch mehrere Bundesminister, Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der EU-Kommission teilnehmen, die für die gesamte EU Impfstoff bei verschiedenen Produzenten einkauft. Die Beratungen beginnen voraussichtlich um 14 Uhr.

Bundesgesundheitsminister Spahn hat im ZDF angekündigt, die deutsche Impfverordnung bei dem Gipfel anzupassen:

Impfstoff von Astrazeneca - So wird Spahn die Impfverordnung ändern 

Vor dem Impfgipfel kündigt Gesundheitsminister Spahn an, die Impfverordnung anzupassen. Betroffen ist das Vakzin von Astrazeneca - mit Auswirkungen für Ältere, Pfleger und Ärzte.

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von Dominik Rzepka

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