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Deutsche Bahn und Corona - Rekord-Verlust von 5,7 Milliarden Euro

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Die Corona-Krise hat bei der Deutschen Bahn enorme finanzielle Schäden verursacht. Der Verlust geht in die Milliarden.

Noch nie zuvor hat die Deutsche Bahn einen so hohen Verlust verzeichnet wie im Jahr 2020. Schuld ist unter anderem die Pandemie. Gewinne erwartet der Konzern erst wieder 2022.

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Wie der Konzern am Donnerstag in Berlin mitteilte, schließt das Unternehmen das vergangene Jahr mit einem operativen Verlust von 2,9 Milliarden Euro ab, der Nachsteuerverlust summiert sich auf 5,7 Milliarden Euro. Der Umsatz des Konzerns sank zu 2019 um 10,2 Prozent auf 39,9 Milliarden Euro.

Deutlich zurück ging die Zahl der Fahrgäste aufgrund der Pandemie: Insgesamt nutzten nach Konzernangaben europaweit 1,5 Milliarden Fahrgäste die Züge der Deutschen Bahn, das waren etwa 42 Prozent weniger als im Vorjahr. 

Trotz Corona baut die Bahn ihr Angebot aus. Seit dem heutigen Fahrplanwechsel gilt: Mehr Züge, aber auch höhere Preise. Besonders im Fernverkehr werden die Tickets etwas teurer.

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Nach Jahren der Fahrgastrekorde reisten im DB-Fernverkehr demnach noch rund 81 Millionen Menschen - ein Minus von etwa 46 Prozent. Im Regionalverkehr sank die Zahl der Zugreisenden um gut 38 Prozent.

Im laufenden Jahr wird sich das Geschäft nach Einschätzung des Konzerns wieder verbessern, dennoch seien "erneut beträchtliche Verluste zu erwarten". Ab 2022 rechne die Bahn wieder mit operativen Gewinnen.

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