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Produktionsprobleme - Astrazeneca liefert vorerst weniger Impfstoff

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Probleme in einer Produktionsstätte: Der Pharmakonzern Astrazeneca wird vorerst weniger Impfstoff liefern als geplant. Gesundheitsminister Spahn ist dennoch zuversichtlich.

Die EU ist verärgert über die Ankündigung von AstraZeneca, weniger Impfstoff zu liefern. ZDF-Korrespondent Gunnar Krüger mit einer Einschätzung aus Brüssel zum Impf-Chaos der EU.

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Nach Lieferengpässen beim Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer gibt es auch Probleme mit den geplanten Lieferungen von Astrazeneca. Nach einer EU-Zulassung werde die Menge zu Beginn niedriger sein, sagte eine Sprecherin des britisch-schwedischen Pharmakonzerns. Grund seien Probleme in einer Produktionsstätte. Eine Verzögerung der Lieferungen sei aber nicht geplant.

Der Impfstoff von Astrazeneca ist in der EU noch nicht zugelassen. Am 29. Januar könnte die EU-Arzneimittelbehörde EMA aber grünes Licht geben. Wie groß die Ausfälle sein werden, sagte die Sprecherin nicht. "Wir werden im Februar und März dutzende Millionen Dosen an die Europäische Union liefern, und wir erhöhen weiterhin die Produktionsmengen." Die Agentur Reuters zitiert einen "hochrangigen EU-Vertreter", wonach die Zahl der Impfdosen im ersten Quartal mit 31 Millionen Stück rund 60 Prozent niedriger ausfalle als geplant. Eine Bestätigung dafür gibt es nicht.

Seit heute wird in Deutschland der Impfstoff von Moderna verabreicht. Ein mRNA-Impfstoff, wie der von BioNtech/Pfizer. Zudem hat Astrazeneca die Zulassung seines Vektor-Impfstoffs bei der EU beantragt. Beide wirken ähnlich, aber es gibt Unterscheide.

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Spahn: Impfangebot wird Zug um Zug besser

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet dennoch damit, dass im kommenden Monat größere Mengen des Vakzins verimpft werden können. Nach der Zulassung werde es "dann auch im Februar Lieferungen geben von Astrazeneca und zwar in einer Größenordnung, - da bin ich weiterhin zuversichtlich, die schon im Februar einen Unterschied machen wird im Vergleich zu, wenn wir Astrazeneca nicht hätten", sagte der CDU-Politiker in den ARD-"Tagesthemen". Das Impfangebot werde "Zug um Zug, Tag um Tag, Woche um Woche verlässlicher und besser".

Kritik an Astrazeneca kam dagegen von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides: Sowohl die EU-Kommission als auch die Mitgliedsstaaten hätten "tiefe Unzufriedenheit" geäußert. Die Staaten seien für die Planung ihrer Impfkampagnen auf einen genauen Zeitplan der Produzenten angewiesen, schrieb sie auf Twitter.

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Verzögerungen auch bei Pfizer/Biontech

Astrazeneca hatte in der vergangenen Woche die Zulassung in der EU beantragt, in vielen anderen Staaten wird der Wirkstoff bereits verabreicht. In der EU sind bislang nur die beiden Impfstoffe von Pfizer/Biontech sowie Moderna zugelassen.

Auch der US-Hersteller Pfizer hatte vergangene Woche schon mitgeteilt, seine Lieferungen für drei bis vier Wochen zu verringern. Grund seien Umbaumaßnahmen im Pfizer-Werk im belgischen Puurs. Am Donnerstag erklärte Pfizer zudem, weniger Ampullen an die Besteller-Länder zu liefern. Der Konzern begründete dies mit einer Stellungnahme der EU-Arzneimittelbehörde EMA, wonach aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten. Bisher ging Pfizer von fünf Dosen pro Flakon aus - und berechnete entsprechend die Zahl der zu liefernden Ampullen.

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