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Nach massiven Einsparungen - Frühlingserwachen am Frankfurter Flughafen

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Viele können den Urlaub kaum erwarten und die Buchungen von Flugreisen nehmen zu. Nach massiven Kürzungen geht die Luftfahrtbranche davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist.

Die Passagierzahlen auf dem Frankfurter Flughafen sind weiterhin niedrig. Nun hofft die Fugbranche, dass im Sommer wieder mehr geflogen wird.

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Noch liegt der Luftverkehr über Europa im Tiefschlaf, sediert von verschiedenen Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften. Im Ostermonat April lag die Zahl der Passagiere am Frankfurter Flughafen noch immer 84 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Ganz tot ist das zwar nicht, aber, um im Bild zu bleiben, nach mehr als einem Jahr an vielen Stellen wund gelegen.

Kostensenken in der Luftfahrtbranche

Kosten senken und Gesundschrumpfen heißt die Rosskur der Luftfahrtbranche. Tausende Stellen wurden bereits gestrichen, bei den Fluggesellschaften und auf den Flughäfen, Flugzeuge wurden stillgelegt und Kapazitäten reduziert. Nur deutlich abgespeckt glauben die Konzernlenker, den Neustart nach der Krise zu schaffen. 

Wegen der Corona-Krise haben Tausende Menschen ihre Jobs am Flughafen in Frankfurt am Main verloren. Einige von ihnen sind jetzt arbeitslos, andere haben umgesattelt.

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Und tatsächlich mehren sich in den vergangenen Tagen die Zeichen, dass es bald schon wieder losgehen könnte. Sinkende Inzidenzzahlen und immer mehr Geimpfte machen Mut.

Wir gehen davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist.
Pierre Dominique Prümm, Fraport-Vorstand

Lust auf Reisen

Denn zumindest bei den privaten Urlaubern scheint die Lust auf die Flugreise ungebrochen. Nicht wenige befinden sich offenbar in ungeduldiger Wartestellung.

Reiseveranstalter und Ferienflieger vermelden plötzlich anspringende Buchungszahlen. Das besondere Fluggefühl von Freiheit und Unbeschwertheit scheint für viele Reisende auch nach der Corona-Pandemie zum gelungenen Urlaub fest dazuzugehören.

Lufthansa-Chef Spohr hat sich bei der Hauptversammlung zuversichtlich gezeigt. Doch viele in der Luftfahrtbranche sehen der Zukunft seit Corona vorsichtiger entgegen.

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Zurückhaltung bei Geschäftsreisen

Für Geschäftsreisen, bei denen es lediglich darum geht, möglichst schnell von A nach B und dann wieder zügig nach Hause zu fliegen, sind die Prognosen deutlich zurückhaltender. Denn während des Stillstandes haben viele gelernt, dass ein virtuelles Treffen per Videokonferenz nicht nur unglaublich viel Zeit, sondern die Unternehmen vor allem auch viel Geld spart.

Aus seiner regelmäßigen Umfrage berichtet der Geschäftsreise-Verband VDR, dass rund 60 Prozent der befragten Unternehmen mit einem Rückgang der Geschäftsreisen um bis zu 30 Prozent rechnen. In diesem Bereich stehen also noch viele Fragezeichen.

Insgesamt, so eine Prognose der Deutschen Flugsicherung (DFS), wird Deutschlands Flugverkehr frühestens 2025 das Vorkrisen-Niveau von 2019 wieder erreichen.

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