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Spanien: Arbeiter in Zwangsurlaub

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Verschärfung der Ausgangssperre - Spanien: Arbeiter in Zwangsurlaub

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Spaniens Regierung greift durch und verschärft die Ausgangssperre: "Nicht lebensnotwendige Unternehmen" müssen schließen, die Angestellten zu Hause bleiben.

In Spanien sind innerhalb von 24 Stunden 832 Menschen am Coronavirus gestorben - mehr als je zuvor. Die Regierung hofft, dass die Krise bald überstanden ist.

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Die spanische Regierung hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Schließung aller "nicht lebenswichtigen" Unternehmen für zwei Wochen angeordnet.

Arbeitnehmer sollen daheim bleiben

Ab Montag sollen in Spanien nach Angaben von Regierungschef Pedro Sánchez alle Arbeitnehmer, die keine unbedingt notwendigen Arbeiten verrichten, zwei Wochen lang zu Hause bleiben.

Eine ähnliche Regelung gilt auch in Italien. Die beiden Nationen sind die weltweit am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Staaten.

Seit dem Inkrafttreten des Alarmzustandes am 15. März durften Angestellte und Selbstständige trotz Ausgangsbeschränkungen weiter in ihre Büros gehen. Jedoch war die Bevölkerung aufgefordert, so viel wie möglich von Zuhause aus zu arbeiten. Jetzt schickt Sánchez die meisten Arbeitnehmer komplett in eine Art "Zwangsurlaub".

Spanien hat die strengste Ausgangssperre in ganz Europa. Die Bevölkerung darf bereits seit zwei Wochen nur noch in Ausnahmefällen aus dem Haus, so etwa zum Einkaufen und nur alleine. Spazieren gehen oder Sport im Freien sind in Spanien derzeit nicht erlaubt. Sánchez betonte:

In Spanien stehen wir vor den schwersten Stunden, das Virus trifft uns mit erbarmungsloser Gewalt.
Pedro Sánchez , spanische Ministerpräsident

Totenzahl erreicht traurigen Höhepunkt

Am Samstag hatte die Zahl der Toten durch die Corona-Pandemie in Spanien einen traurigen Rekordwert erreicht. Binnen 24 Stunden starben 832 Menschen - so viele wie nie zuvor an einem Tag. Das teilte die Regierung mit.

Damit starben in Spanien bislang insgesamt 5.690 Menschen an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl der Infizierten stieg auf mehr als 72.000.

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