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US-Fluglinie beurlaubt 19.000 Mitarbeiter

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American Airlines - US-Fluglinie beurlaubt 19.000 Mitarbeiter

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Die in der Corona-Krise schwer angeschlagene American Airlines schickt Tausende Mitarbeiter in den Urlaub. Hintergrund ist das Ausbleiben weiterer Staatshilfen für die Branche.

Piloten am Flughafen Dallas-Fort-Worth blicken auf eine Maschine von American Airlines.

Das Reisegeschäft ist durch die Corona-Pandemie eingebrochen - jetzt beginnt die US-amerikanische Fluggesellschaft American Airlines mit der Zwangsbeurlaubung von 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das ging aus einem Schreiben von Konzernchef Doug Parker hervor.

In der Erklärung wird auf Verhandlungen des Weißen Hauses und Vertretern des US-Repräsentantenhauses und -Senats verwiesen. Die konnten sich bislang nicht auf ein weiteres Hilfspaket im Zuge der Corona-Krise einigen, das auch Hilfen für die Fluggesellschaften verlängern könnte.

Auch United will Tausende Mitarbeiter beurlauben

Sollte Washington sich "in den kommenden Tagen" doch noch auf einen Deal verständigen, der auch 25 Milliarden Dollar für Fluggesellschaften vorsehe, würde American Airlines die Beurlaubungen zurücknehmen und die Mitarbeiter zurückrufen, sagte Parker.

Wegen Corona macht TUI einen Milliardenverlust. Im vergangenen Quartal brach der Umsatz um 98,5 Prozent ein. Während die Tourismusbranche insgesamt Verlust macht, boomt das Geschäft beim Campingbus-Verleih.

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Auch United Airlines hatte angekündigt, möglicherweise 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beurlauben zu wollen. Der Schritt von zwei der vier größten US-Fluggesellschaften gilt als die erste - und wahrscheinlich größte - unfreiwillige Streichung von Arbeitsplätzen in der Industrie in den kommenden Tagen.

Am Donnerstag läuft ein Verbot des Bundes zur Streichung von Arbeitsplätzen ab, das Bedingung eines früheren Hilfspakets gewesen ist. Die Fluggesellschaften und Gewerkschaften fordern Steuergelder, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitere sechs Monate bis März bezahlen zu können.

Corona-Hilfspaket weiter in der Schwebe

Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Mittwoch, die Regierung wolle Hotels, Fluggesellschaften und Schulen helfen. Er sei mit der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Kontakt, doch sind sich das Weiße Haus und das Repräsentantenhaus bei der Höhe des Hilfspakets noch nicht einig.

Mnuchin deutete an, dass das Weiße Haus beim umfassenden Hilfspaket nicht über 1,5 Billionen Dollar hinausgehen wolle, was 700 Millionen Dollar weniger sind, als die Demokraten im Repräsentantenhaus sich vorstellen.

25 Milliarden Dollar Hilfe für Airlines

Ende März hatte der Kongress Hilfen für die US-Fluggesellschaften in Höhe von 25 Milliarden Dollar (rund 21 Milliarden Euro) beschlossen. Diese Hilfen sind Teil des gigantischen US-Staatsprogramms gegen die Corona-Krise.

Doch sind die Kredite nach Angaben des Ministeriums lediglich für die Deckung laufender Ausgaben bestimmt. Der geplante Abbau Zehntausender Stellen kann also dadurch nicht verhindert werden.

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