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Corona-Hilfe für Betriebe - Union fordert Kurzarbeitergeld für Azubis

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Unions-Politiker fordern mehr Unterstützung für Betriebe in der Corona-Krise: Auch für Azubis soll es Kurzarbeitergeld geben. So setze man ein Signal zur wirtschaftlichen Erholung.

Auszubildenden beim Autohersteller Skoda arbeiten an einem Auto.
Plätze für Auszubildende sollen vor den Folgen der Corona-Krise geschützt werden.
Quelle: obs/skoda auto deutschland gmbh

Damit Lehrstellen während der Corona-Krise gesichert sind, fordern Vertreter der Unionsfraktion im Bundestag Hilfen für Betriebe, die über die bisherigen Prämien für Azubis hinausgehen. Zur Entlastung sollen Unternehmen für ihre Azubis bereits ab dem ersten Tag Kurzarbeitergeld erhalten, heißt es in einem Positionspapier.

Um Auszubildenden zugleich Sicherheit zu garantieren, sollen Betriebe das Kurzarbeitergeld so aufstocken, dass die Auszubildenden 100 Prozent ihrer Nettovergütung ohne Kurzarbeit erhalten.
Positionspapier zum Kurzarbeitergeld

Das schreiben der Berichterstatter für Berufliche Bildung der Unionsfraktion, Stephan Albani und Yvonne Magwas (beide CDU) sowie Katrin Staffler (CSU).

Betriebe sollen finanziell entlastet werden

Ähnliche Forderungen hatte es auch aus der Wirtschaft gegeben. Bisher müssen Betriebe auch ohne Arbeit für sechs Wochen die volle Ausbildungsvergütung weiterzahlen, bevor sie für ihre Azubis Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen können.

Nach bisherigen Plänen wollte das Bundeskabinett Hilfen zur Sicherung von Ausbildungsplätzen in der Krise auf den Weg bringen. Firmen, die trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiter wie gehabt oder sogar noch mehr ausbilden, sollen Prämien vom Staat bekommen. Außerdem soll es Zahlungen für Unternehmen geben, die Azubis von Betrieben übernehmen, die in der Pandemie Insolvenz anmelden müssen.

Perspektive für junge Menschen sichern

Genannt wurden vorab Summen von 2.000 bis 3.000 Euro. Albani sagte der Deutschen Presse-Agentur:

Die Prämien (...) werden den Ausbildungsmarkt stabilisieren und die Zukunftsperspektiven der jungen Menschen in Deutschland sichern. Dafür setzen wir 500 Millionen Euro ein.
Stephan Albani, CDU

Mit dem Paket runde man die Maßnahmen zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie ab und setze ein starkes Signal zur wirtschaftlichen Erholung.

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