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Automarkt im April - Pkw-Neuzulassungen um 61 Prozent eingebrochen

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Die Pkw-Nachfrage ist wegen der Corona-Krise im April massiv eingebrochen. Die Zahl der Neuzulassungen sank laut Kraftfahrt-Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 61 Prozent.

Archiv: Ein Mitarbeiter der Daimler AG hat in der Produktion der S-Klasse einen Mundschutz an.
VW-Modelle warten auf Abnehmer: Die Zahl der Auto-Neuzulassungen ist dramatisch eingebrochen.
Quelle: picture alliance/dpa

Im vergangenen Monat kamen mit 120.840 Neuwagen 61,1 Prozent weniger Fahrzeuge auf die Straße als vor Jahresfrist, teilte das Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit. Einen Zuwachs erzielte einzig der US-Elektroautobauer Tesla mit rund zehn Prozent.

Zweistellige Rückgänge bei allen deutschen Marken

Bei allen deutschen Marken zeigten sich zweistellige Rückgänge, wie das KBA erklärte. Sie reichen von einem Minus von 39,2 Prozent bei Mini von BMW bis zu einem Minus von 94,1 Prozent bei Smart von Mercedes. Von den im April 120.840 Pkw seien die meisten, nämlich 58 Prozent, auf Unternehmen zugelassen worden, nur knapp 42 Prozent auf Privatkäufer.

Im vergangenen Monat standen die Werke zum Schutz vor der Pandemie und wegen gerissener Lieferketten weitgehend still, der Autohandel war geschlossen. Hinzu kam, dass wegen der unsicheren Konjunktur die Nachfrage ohnehin gering war. Seit Jahresbeginn gingen die Neuregistrierungen um 31 Prozent auf 822.000 Fahrzeuge zurück.

Autobranche fordert Kaufprämien

Die Autoindustrie fordert angesichts des beispiellosen Einbruchs staatliche Kaufprämien für Neuwagen. Sie soll es nicht nur für Elektroautos und Plug-in-Hybride geben, sondern auch für Diesel und Benziner, so der Wunsch der Branche.

Sehen Sie hier das ZDF spezial "Corona-Krise - Milliarden für die Autoindustrie?"

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