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Deutscher Außenhandel - Exporte brechen um fast 30 Prozent ein

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Verglichen mit dem Vorjahr ist das Exportvolumen der deutschen Wirtschaft um rund 30 Prozent eingebrochen. Doch der Trend ist positiv: Verglichen mit dem Vormonat ging es aufwärts.

Die deutschen Exporte sind wegen der Corona-Rezession bei vielen wichtigen Handelspartnern auch im Mai massiv eingebrochen. Die Unternehmen lieferten Waren im Wert von 80,3 Milliarden Euro ins Ausland und damit 29,7 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Doch einen Hoffnungsschimmer gibt es: Zum Vormonat gab es einen kräftigen Anstieg von neun Prozent. Dieser Anstieg fällt jedoch geringer aus, als Ökonomen erwartet hatten. Im April waren die Ausfuhren jedoch zum Vormonat um 24 Prozent eingebrochen und damit so stark wie noch nie seit Beginn der Zeitreihe im August 1990.

Importe zeichnen ein ähnliches Bild

Die Importe stiegen zum Vormonat um 3,5 Prozent, blieben aber mit 73,2 Milliarden Euro um 21,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die gesamte Wirtschaft steht 2020 vor einer tiefen Rezession. Die EU-Kommission sagt für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,3 Prozent voraus und damit den stärksten Einbruch in der Nachkriegszeit.

Das Tal der Tränen ist durchschritten.
Jörg Zeuner, Chefökonom Union Investment

Die Exporte werden nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags wegen der Virus-Pandemie 2020 um 15 Prozent schrumpfen. Im nächsten Jahr könnten die Ausfuhren laut DIHK womöglich um sieben Prozent steigen, "wenn es richtig gut läuft".

Wirtschaft agiert weiterhin vorsichtig

Der Außenhandel nimmt wieder etwas Fahrt auf, viele Unternehmen wollen aber keine unnötigen Risiken eingehen. Produktionskapazitäten dürften vorerst in weiten Teilen der Industrie nicht ausgelastet bleiben, sagt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank. "Das Echo der Corona-Pandemie wird für die Exportwirtschaft noch lange zu hören sein."

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