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Viel Abstand und Maskenpflicht an Bord

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Vorschlag der Flugbranche - Viel Abstand und Maskenpflicht an Bord

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Langsam soll der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Bedingungen auch hier: Schutzmaßnahmen müssen eingehalten werden. Die Branche schlägt Abstand und Maskenpflicht an Bord vor

Archiv: Lufthansa-Maschinen mit dem Kranich-Logo stehen am Frankfurter Flughafen, aufgenommen am 14.03.2018
Lufthansa-Maschinen am Frankfurter Flughafen: Bei der Wiederaufnahme des Flugbetriebs könnte eine Maskenpflicht an Bord eingeführt werden.
Quelle: DPA

Beim Wiederanlaufen des Flugbetriebs könnten Passagiere wegen des Coronavirus zum Tragen von Schutzmasken verpflichtet werden. Das schlägt die Deutsche Luftfahrtbranche vor. Das Konzeptpapier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, zeigt einen entsprechenden Vorschlag für die Zeit vom Boarding über den Flug bis nach dem Verlassen des Flugzeugs.

Das 20-Punkte-Programm sieht zudem an den Flughäfen viele Maßnahmen vor, um das corona-bedingte Abstandsgebot einhalten zu können. In Wartebereichen und an Schaltern soll Gedränge vermieden werden. Zudem sollen mehr Passagierbusse eingesetzt und die Prozesse etwa beim Einsteigen und der Gepäckabfertigung zeitlich getreckt werden.

Corona-Gesundheits-Checks schon beim Check-In

An den Abflughäfen könnte zudem gezielt bei Passagieren Fieber gemessen werden. Grundsätzlich müssten die Fluggäste bereits beim Einchecken erklären, dass sie keine ansteckenden Krankheiten haben.

In dem Papier nicht enthalten ist hingegen der jüngste Vorschlag des Easyjet-Chefs Johan Lundgren, in den Dreier-Reihen den jeweiligen Mittelsitz freizulassen. Dies würde das Platzangebot im Flugzeug sofort um ein Drittel reduzieren.

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Maßnahmen zunächst für sechs Wochen

Die Vorschläge an die Bundesregierung sind zwischen Fluggesellschaften und Flughäfen auf nationaler Ebene abgestimmt worden. Sie sollten zunächst für einen Zeitraum von sechs Wochen gelten, schlagen die Autoren vor.

Ähnliche Überlegungen gibt es auf europäischer Ebene, ohne dass bereits konkrete Vorschläge vorlägen. Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

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