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Biontech und Pfizer - Großbritannien lässt Corona-Impfstoff zu

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Großbritannien ist das erste Land weltweit, das grünes Licht für den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer gibt. Schon in den nächsten Tagen soll die erste Lieferung eintreffen.

Großbritannien hat als erste Nation weltweit eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes der Firmen Biontech/Pfizer erlassen – Ab der kommenden Woche soll es mit Impfungen losgehen.

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Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel hat nach Angaben des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer eine bedingte Zulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Das teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch mit.

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Das Vereinigte Königreich ist damit das erste Land der Welt, das den Impfstoff genehmigte. Die ersten Lieferungen sollen schon in wenigen Tagen in Großbritannien eintreffen, hieß es. "Die erste Notfallzulassung für einen Covid-19-Impfstoff ist ein bahnbrechender wissenschaftlicher Meilenstein", teilen Biontech und Pfizer mit.

Da Großbritannien nicht länger Teil der EU ist, wurde auf ein längeres Genehmigungsverfahren für den Corona-Impfstoff verzichtet. ZDF-Reporter Tom Palluch über die Reaktionen.

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Impfdosen für 20 Millionen Briten

Großbritannien hat genug Dosen des Impfstoffs geordert, um 20 Millionen Menschen impfen zu lassen. Unklar ist allerdings, wie viele Dosen bis zum Jahresende eintreffen werden. Bei der Lieferung und Verteilung gibt es zudem die Herausforderung der Kühlung: Das Mittel muss bei extremen Minustemperaturen gelagert werden.

Für einen Impfschutz braucht es laut Pfizer und Biontech zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. An erster Stelle bei den Impfungen stehen nach Angaben der britischen Regierung Beschäftigte des Gesundheitswesens, Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen und danach ältere Menschen.

Die Logistik zur Verteilung des Corona-Impfstoffes stellt eine Herausforderung dar. Weltweit werden Milliarden Impfdosen verteilt. Der Impfstoff von Pfizer und BioNTech muss auf minus 70 Grad gekühlt werden.

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Impfstoff-Wirksamkeit von 95 Prozent

Für den Impfstoff ergaben umfangreiche Testreihen nach Angaben der Unternehmen eine Wirksamkeit, die einen 95-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 bietet.

Das Vakzin funktioniere über alle Altersgruppen und andere demografische Unterschiede hinweg ähnlich gut und zeige praktisch keine ernsten Nebenwirkungen, teilten die Firmen nach Abschluss letzter Analysen mit.

Ema will bis Ende Dezember über Zulassung entscheiden

Der Impfschutz bei Menschen, die über 65 Jahre alt sind, liege bei über 94 Prozent. Diese positiven Ergebnisse beziehen sich auf den Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung. Inwiefern der Impfstoff auch vor der Infektion und einer möglichen Weitergabe des Virus schützt, ist noch nicht klar.

Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema will noch im Dezember über eine Zulassungsempfehlung für den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer entscheiden. Bis spätestens 29. Dezember soll ein Ergebnis der Prüfung vorliegen, teilte die Agentur am Dienstag mit.

Forscher laufen auf eine Zielgerade zu, hinter der eine Spritze steht, die den Corona-Impfstoff symbolisiert.u

Wettlauf um Corona-Schutz -
Diese Firmen liegen im Impfstoff-Rennen vorn
 

Die Impfstoff-Suche hat den wohl größten Wettlauf ausgelöst, den die Wissenschaft je gesehen hat. Am Ausgang des Rennens entscheidet sich, wer den Corona-Schutz zuerst bekommt.

von Simon Haas
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