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IWF erwartet globale Rezession

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Coronavirus-Krise - IWF erwartet globale Rezession

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Viele Folgen der Corona-Pandemie sind bislang noch nicht absehbar. Der IWF geht in seiner jüngsten Prognose von einer Rezession in diesem Jahr aus.

Container verschiedener Reedereien werden im Hamburger Hafen umgeschlagen.
Container verschiedener Reedereien werden im Hamburger Hafen umgeschlagen.
Quelle: dpa

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr mit einer globalen Rezession. Die Wirtschaftsleistung werde um drei Prozent schrumpfen, betonte der IWF in seiner jüngsten Prognose zur globalen Konjunkturentwicklung.

Das wäre ein schlimmerer Wirtschaftseinbruch als jener nach der globalen Finanzkrise 2008/2009. "Diese Krise ist wie keine andere bisher." Im Januar hatte der IWF für 2020 noch ein Wachstum von 3,3 Prozent prognostiziert.

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IWF rechnet 2021 mit Erholung der Konjunktur

Positiv wertete der IWF die schnellen und umfangreichen Rettungsprogramme zahlreicher Regierungen, die sich auf mehrere Billionen Dollar summieren. Dazu kämen die Hilfen der Notenbanken rund um den Globus.

2021 rechnet der IWF dann mit einer deutlichen Erholung. Die globale Wirtschaft soll dann im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent wachsen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Corona-Pandemie im zweiten Halbjahr 2020 weitgehend unter Kontrolle gebracht werden kann und sich auch das Wirtschaftsleben wieder normalisiert.

Die Organisation warnte, dass die jüngsten Prognosen wegen der anhaltenden Pandemie noch mit "extremer Unsicherheit" behaftet seien. Sollte sich die gesundheitliche Lage 2021 nicht bessern, könnten die Schätzungen für die Weltwirtschaft im schlimmsten Fall um acht Prozentpunkte nach unten abweichen - dann würde sich die Rezession nächstes Jahr also fortsetzen.

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