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Niedersachsen will Gastronomie wieder öffnen

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Ab 11. Mai - Niedersachsen will Gastronomie wieder öffnen

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Niedersachsen prescht vor: Ab kommenden Montag soll die Gastronomie stufenweise öffnen. Im Einzelhandel werden Corona-Regeln gelockert - und die Kita-Notbetreuung erweitert.

Stühle und Tische stehen im menschenleeren Außenbereich eines geschlossenen Restaurants am Maschsee
Noch sind Restaurants und Biergärten in Niedersachsen geschlossen - das ändert sich ab kommenden Montag.
Quelle: dpa

Die Gastronomie in Niedersachsen kann einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung zufolge am 11. Mai wieder anlaufen. Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten sollen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent sowohl im Innen- als auch im Außenbereich öffnen können. Das gab Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) in Hannover bekannt.

Die Kontaktbeschränkungen wie etwa die Zwei-Personen-Regel sollen bis Ende Mai bestehen bleiben und auch beim Besuch von Restaurants und Biergärten gelten. Vor Pfingsten sollen auch Hotels und Pensionen wieder öffnen können - allerdings darf die Auslastung maximal 50 Prozent betragen. Bars oder Diskotheken sollen bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

800-Quadratmeter-Regel soll entfallen, Kinder wieder betreut

Auch soll in Niedersachsen die bislang geltende 800-Quadratmeter-Regel für Geschäfte ab 11. Mai entfallen. Einzelhandelsunternehmen dürfen in dem Bundesland dann unabhängig von ihrer Verkaufsfläche öffnen, wobei Abstandsregeln und andere Maßnahmen eingehalten werden müssen.

Auch die Kindertagesbetreuung soll in Niedersachsen schrittweise erweitert werden. Ab kommenden Montag können Tagesmütter und Tagesväter wieder Kinder betreuen. Ab dem 18. Mai soll die Notbetreuung in den Kitas deutlich ausgeweitet werden auf eine landesweite Betreuungsquote von bis zu 40 Prozent. Im Schnitt können dann bis zu zehn Kinder pro Notgruppe betreut werden.

In einer letzten Phase soll dann ab 1. August der Regelbetrieb in den Kitas wieder aufgenommen werden.

Weil: "Aus dem Zustand der Tiefkühlung" kommen

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte, Niedersachsen lege damit "als erste Landesregierung" einen Plan vor, der zeige, "wie wir in nächsten Monaten aus dem Zustand der Tiefkühlung in Alltag" kommen.

Den Stufenplan will Weil bei den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch zur Diskussion stellen.

Wie die Corona-Regelungen in den Bundesländern derzeit aussehen:

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