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Passagierverkehr um 80 Prozent eingebrochen

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Frankfurter Flughafen - Passagierverkehr um 80 Prozent eingebrochen

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Durch die erneuten Reisewarnungen wurde die Erholung des Flugverkehrs in der Corona-Krise wieder ausgebremst. Das zeigen Zahlen des Flughafens Frankfurt vom September.

Reisende am Flughafen in der Abflughalle. Archivbild
Die Corona-Krise hat große Auswirkungen auf den Flugverkehr.
Quelle: Andreas Arnold/dpa

Die Erholung des Passagierverkehrs am Frankfurter Flughafen in der Corona-Krise hat im September einen Rückschlag erlitten.

Der Flughafenbetreiber Fraport zählte an Deutschlands größtem Airport knapp 1,15 Millionen Fluggäste und damit 82,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

360.000 weniger als im August

Das waren zudem rund 360.000 Passagiere weniger als im August, als der Rückgang im Jahresvergleich 78,2 Prozent betragen hatte. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank im September im Jahresvergleich um 5,2 Prozent auf 162.558 Tonnen.

Wegen neuer Infektionswellen haben Regierungen in Europa seit Mitte August wieder verstärkt Reisewarnungen für wichtige Urlaubsregionen und ganze Länder erlassen.

Trotz Sommerferien hat sich die Luftfahrt im Juni kaum erholen können. Nun soll es ein europaweites Corona-Sicherheitskonzept für den Flugverkehr geben.

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Erst in Jahren wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Damit wurde die Erholung des Flugverkehrs in der Corona-Krise wieder ausgebremst, die nach der Aufhebung der Reisewarnungen innerhalb der EU Mitte Juni begonnen hatte.

Zuvor war der Reiseverkehr wegen der Pandemie auf ein Minimum zusammengebrochen. Branchenvertreter erwarten, dass der Passagierverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Coronavirus-Pandemie erreichen wird.

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