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Soforthilfen für kleine Firmen kurz vor Start

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Corona-Folgen für die Wirtschaft - Soforthilfen für kleine Firmen kurz vor Start

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Bis zu 50 Milliarden Euro sind im Topf, für kleine Firmen, Selbständige und Freiberufler. Dank einer Einigung zwischen Bund und Ländern soll die Auszahlung nun zeitnah beginnen.

Die Einschränkungen in Deutschland werden noch andauern. Doch kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte können aufatmen: Der Bund unterstützt sie von nun an mit Soforthilfen.

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In der Krise rund um das Coronavirus soll in den nächsten Tagen die Auszahlung von Direkthilfen an Millionen von kleinen Firmen, Solo-Selbstständigen und Freiberuflern beginnen. Auch Landwirte werden unterstützt. Insgesamt geht es um Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Euro.

Bund und Länder einigten sich auf eine Verwaltungsvereinbarung, wie das Finanz- sowie das Wirtschaftsministerium am Sonntag mitteilten. Dadurch könnten die Länder die Bundesmittel ab Montag abrufen, um Zuschüsse schnell und unbürokratisch auszuzahlen.

Coronavirus trifft Solo-Selbständige besonders hart

Wegen der drastischen Auswirkungen der Corona-Krise fürchten viele Solo-Selbstständige um ihre Existenz - also etwa Musiker, Fotografen, Künstler, Heilpraktiker, Dolmetscher, Gastronomen oder Pfleger. Viele Geschäfte mussten schließen, Messen, Veranstaltungen und Konzerte wurden abgesagt. Aufträge und Umsätze vieler Solo-Selbstständiger sind weggebrochen.

Im Video haben uns vier Kulturschaffende erzählt, was das Coronavirus für sie bedeutet.

Wegen des Coronavirus ist die Kulturszene zum Stillstand gekommen – mit fatalen Konsequenzen für Künstlerinnen und Künstler.

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Ziel ist es nun, Liquiditätsengpässe bei kleinen Firmen zu überbrücken, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen. Konkret bekommen ...

  • Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten eine Einmalzahlung von 9.000 Euro für drei Monate.
  • Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro.

Soforthilfen gelten auch für Landwirte

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, die Soforthilfen des Bundes gelten auch für Landwirte. "Denn ebenso wie für andere kleine Unternehmen, Freiberufler und Selbständige ist auch die Not vieler Landwirte aktuell hoch."

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) sprach von einem wichtigen Signal für die Land- und Forstwirtschaft. "Erfolgreich haben wir uns dafür eingesetzt, dass die gesamte Branche unter den Schirm des Hilfsprogramms kommt." Ziel sei es, heimische Erzeugung zu unterstützen und aufrecht zu erhalten.

Sehen Sie hier, wie die Landwirtschaft derzeit um Erntehelfer ringt.

Weil die Grenzen zu Osteuropa geschlossen sind, fehlen der Landwirtschaft die Erntehelfer. Das Landwirtschaftsministerium will mit einem Online-Portal zur Arbeitsvermittlung aushelfen.

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Handwerk und Reisebranche beklagen mangelnde Unterstützung

Nach wie vor beklagen Wirtschaftsbranchen wie Handwerk und Reisebranche mangelnde Unterstützung in der Corona-Krise und eine Förderlücke. "In dieser Extremlage brauchen neben den kleinen Betrieben auch solche mit mehr als zehn Mitarbeitern Soforthilfen", sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer. Weite Teile des Mittelstandes fielen durch das Raster von direkten Zuschüssen.

Ähnlich äußerte sich der Deutsche Reiseverband (DRV). "Die Bundesregierung muss dringend Maßnahmen für mittelständische Unternehmen bewilligen", forderte DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Nächste Woche könnten die ersten Reiseveranstalter Insolvenz anmelden - mehr dazu im Video.

Die Uhr tickt: die erste Hälfte der großen Stornowelle ist verstrichen. Die Kunden haben das Anrecht, ihre Zahlung binnen 14 Tagen zurückzuerhalten. Gibt es keine Lösung, werden kommende Woche die ersten Reiseveranstalter Insolvenz anmelden müssen.

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Altmaier versuchte, die Kritik zu entschärfen. "Wir helfen mit umfassenden Maßnahmen der gesamten Wirtschaft von klein bis groß und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit dieser Extremsituation umzugehen", heißt es in einem der dpa vorliegenden Brief Altmaiers an Wirtschaftsverbände.

Zugleich stellte Altmaier weiteren staatlichen Anschub für die Zeit nach der Krise in Aussicht. "Wir brauchen ein umfassendes Fitnessprogramm für die deutsche Wirtschaft", sagte Altmaier der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Die Rettungspakete allein werden nicht genügen.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier

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