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Herrmann zum Teil-Lockdown - Sternekoch: Gastronomie "eiskalt" erwischt

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Seit Montag müssen Gastronomie, Sport und Kultur in Deutschland wieder ruhen. Für Sternekoch Alexander Herrmann ist die Schließung der Gastronomie vor allem eine Enttäuschung.

Wegen des Teil-Lockdowns müssen Restaurants, Bars, Cafés schließen. ZDFheute live spricht mit Sternekoch Alexander Herrmann über Situation der Gastronomie in der Corona-Krise.

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Seit Montag ist Deutschland erneut im Teil-Lockdown, um die Ausbreitung des Coronavirus zu vermindern. Sporteinrichtungen, die Kulturbranche und die Gastronomie sind wie bereits im März von Schließungen betroffen. Sternekoch Alexander Herrmann erklärt gegenüber dem ZDF, was die neuen Maßnahmen für die Gastronomie bedeuten.

Enttäuschung in der Gastronomie

"Uns erwischt natürlich jetzt dieser Lockdown eiskalt", sagt der Sternekoch im ZDFheute-Interview am Montagabend. Zu dieser Zeit würde in seinem Restaurant normalerweise "reger Betrieb" herrschen, so Herrmann. Diese Einnahmen fallen nun weg. Besonders seine Mitarbeiter treffe das schwer.

Freizeit, Kultur und Gastronomie sind erneut in einer Zwangspause. Durch die Beschränkungen soll das Gesundheitssystem vor einer Überlastung geschützt werden.

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In erster Linie zeigt sich der Sternekoch enttäuscht. Man habe sich in den vergangenen Monaten "so viel Mühe gegeben", Hygienekonzepte zu entwickeln und diese umzusetzen. Sie hätten alles gegeben und müssten nun dennoch schließen.

Merkel sichert wieder wirtschaftliche Hilfen zu

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte am Montag in einer Pressekonferenz die Schließung der Gastronomie und sagte den Betroffenen erneut schnelle Hilfe zu. Sie würden mit den Einnahmeausfällen nicht alleine gelassen, versicherte sie.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Pressekonferenz die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verteidigt. Die neue Einschränkung könne ein "Wellenbrecher" sein.

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Die Bundesregierung hatte bereits Nothilfen von zehn Milliarden Euro beschlossen. Die Hilfen sollten auch die Kultur erreichen, betonte Merkel. Zugleich betonte sie, dass die seit Juli geltende Senkung der Mehrwertsteuer nicht verlängert werde. Diese laufe automatisch zum Jahresende aus.

Herrmann fordert Perspektiven für Gastronomie

Für Herrmann sind die bisherigen Hilfen ein wichtiger Schritt, aber nicht ausreichend. "Gebt uns Hilfe zur Selbsthilfe", lautet seine Forderung an die Politik. Die Gastronomie brauche einen klaren Weg aus der Krise heraus, eine Art Licht am Ende des Tunnels.

Restaurants schließen nun zum zweiten Mal. Für Gastronomen heißt es weiterzukämpfen - gegen das Virus, für die Gäste und das eigene Geschäft.

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Merkel wollte sich am Montag nicht festlegen, wie es nach dem Teil-Lockdown im November weitergehen wird. Sie kündigte an, dass es am 16. November ein weiteres Gespräch mit den Ministerpräsidenten der Länder geben werde. Sollte sich herausstellen, dass die jetzt ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, um die Zahl der Neuinfektionen stark zu reduzieren, seien womöglich auch zusätzliche Einschränkungen nötig.

Herrmann: Gastronomie muss Regelverstöße "ausbaden"

Aus Sicht des Sternekochs geht es bei den neuen Maßnahmen besonders darum, die Bewegung in der Gesellschaft einzudämmen. Ob die Schließungen jedoch dazu beitragen werden, bezweifelt er.

In Gastronomiebetrieben hätten die Menschen "kontrolliert" zum Essen gehen können. Mit den neuen Maßnahmen ist das nicht mehr möglich. Der Sternekoch geht davon aus, dass viele Menschen sich nun privat treffen würden, in unkontrollierten Umfeldern. Er wünscht sich daher strengere Kontrollen der Corona-Regeln. Denn dass man zuvor bereits "lax" mit den Regeln umgegangen sei, müsse die Gastronomie nun "ausbaden".

Die Corona-Krise stellt die Besitzer von Kinos, Fitnessstudios, Restaurants vor größte Herausforderung. Manche werden mit dem zweiten Lockdown vielleicht ihre Existenz verlieren. ZDF-Korrespondentin Heike Kruse hat drei Unternehmer getroffen.

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