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Job-Killer Corona - Arbeitslosigkeit in USA steigt weiter

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Innerhalb einer Woche ist in den USA die Zahl der Arbeitslosen um weitere drei Millionen gestiegen. Durch Corona verloren insgesamt 36 Millionen US-Bürger ihre Jobs.

Arbeitssuchende warten vor dem Arbeitsamt am 13.04.2020 in Salt Lake City
Die Arbeitslosenquote in den USA lag im April bei 14,7 Prozent
Quelle: dpa

In der Woche bis zum 9. Mai stellten knapp drei Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. In den sieben Wochen zuvor hatten bereits mehr als 33 Millionen solche Hilfe beantragt - so viele wie nie zuvor in derart kurzer Zeit.

Allerdings verlief der Anstieg im Vergleich zur Vorwoche etwas langsamer. Damals hatten sich rund 3,17 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Ende März waren es innerhalb von einer Woche sogar knapp 6,9 Millionen Arbeitslose.

Offizielle Website: US Department of Labor

Probleme für Selbstständige und Freiberufler

Nach wie vor berichten Arbeitslose in manchen US-Staaten, bei der Antragstellung auf Probleme zu stoßen. Dazu zählen Selbstständige und Freiberufler, die erst seit kurzem ein Anrecht auf Transferzahlungen haben. Zusätzlich beantragten in der vergangenen Woche 842.000 Personen eine separate Unterstützung für Selbstständige.

Die Pandemie hat in den USA zu einer verheerenden Wirtschaftskrise geführt und zahlreiche Unternehmen zu Entlassungen veranlasst. Das Virus und die Maßnahmen zu dessen Eindämmung haben die Wirtschaftsaktivität in vielen Branchen weitgehend zum Erliegen kommen lassen.

In den USA wächst die Wut auf den Lockdown. Die Angst vor den wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Pandemie übersteigt vielerorts die Angst vor dem Virus. Der zivile Ungehorsam vieler Amerikaner führt zu Auseinandersetzungen mit dem Staat.

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Lockerungen trotz Warnungen

Viele Betriebe mussten zumindest vorübergehend schließen. Infolge der Pandemie hatten die meisten US-Bundesstaaten strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt, weswegen viele Geschäfte, Fabriken und Restaurants schließen mussten.

Seit Anfang des Monats lockern viele Bundesstaaten - mit Unterstützung von Präsident Donald Trump - die Auflagen wieder, obwohl die Pandemie in vielen Landesteilen noch längst nicht unter Kontrolle scheint und Experten daher eindringlich vor übereilten Schritten warnen. Auf den Arbeitsmarkt dürften sich die Lockerungen zumindest kurzfristig positiv auswirken.

Erste Alarmzeichen gibt es schon im November. Der Medizinische Nachrichtendienst der USA warnt vor einer katastrophalen Pandemie. Doch Trump wiegelt ab. Chronik seines Versagens.

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44 min
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Arbeitslosenquote schon bei 20 Prozent?

Die US-Arbeitslosenquote lag im April bei 14,7 Prozent. Wegen Fehlern bei der Erhebung der Daten warnte die zuständige Behörde jedoch, dass die Quote bereits bei etwa 20 Prozent liegen dürfte. Es handelt sich um die dramatischste Lage am Arbeitsmarkt seit dem Zweiten Weltkrieg. Vor der Zuspitzung der Corona-Pandemie in den USA hatte die Arbeitslosenquote noch bei lediglich 3,5 Prozent gelegen.

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