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Wegen Corona-Krise - US-Wirtschaft steht weiterer Einbruch bevor

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Die US-Notenbank Fed rechnet wegen der Corona-Krise mit einem Einbruch der Wirtschaft von bis zu 30 Prozent. Unbeeindruckt davon schlägt Präsident Trump optimistische Töne an.

Ein Passant mit Atemschutzmaske vor geschlossenen Geschäftsfassaden in der US-Metropole Philadelphia.
Trotz der aktuellen Krise rechnen Experten mit einer baldigen Erholung der US-Wirtschaft.
Quelle: ap

Die US-Wirtschaft könnte im laufenden Quartal nach Einschätzung der Notenbank Fed um bis zu 30 Prozent schrumpfen. Es sei gut möglich, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) infolge der Corona-Pandemie um 20 bis 30 Prozent abnehme, sagte Fed-Direktor Jerome Powell in einem Interview des Fernsehsenders CBS. Er hält es zudem für wahrscheinlich, dass die US-Arbeitslosenquote von derzeit 14,7 auf 20 bis 25 Prozent steige.

In den USA wächst die Wut auf den Lockdown. Die Angst vor den wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Pandemie übersteigt vielerorts die Angst vor dem Virus. Der zivile Ungehorsam vieler Amerikaner führt zu Auseinandersetzungen mit dem Staat.

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Im ersten Quartal 2020 war die Wirtschaftsleistung der USA bereits um 4,8 Prozent geschrumpft. In der Bilanz der ersten drei Jahresmonate hatte sich die Pandemie aber noch nicht voll niedergeschlagen. Powell rechnet nach eigenen Worten dennoch nicht damit, dass die Wirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten ähnliche Ausmaße annimmt wie in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Vor einem Liniendiagramm steht der Großbuchstabe R. Im Hintergrund sind zwei große, gezeichnete Viren zu sehen.

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Impfstoff könnte Voraussetzung sein

"Die Wirtschaft wird sich erholen", sagte Powell. Unter der Annahme, dass es keine zweite Welle des Coronavirus gebe, rechne er mit einer stetigen Erholung im zweiten Halbjahr dieses Jahres. Der Prozess könne sich dann bis Ende nächsten Jahres hinziehen. Powell schloss nicht aus, dass eine Voraussetzung ein Impfstoff gegen das Virus sein könnte.

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US-Präsident Donald Trump treibt die Entwicklung eines Impfstoffs voran und hofft auf einen Einsatz bis Ende des Jahres. Er hatte jedoch am vergangenen Freitag deutlich gemacht, dass ein Impfstoff aus seiner Sicht nicht Voraussetzung für eine Erholung der Wirtschaft sei. "Impfstoff oder kein Impfstoff: Wir sind zurück", hatte er mit Blick auf die von ihm angestrebte Wiedereröffnung der Wirtschaft gesagt.

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