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Schulze: Wasserverteilung neu regeln

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Dürre und gesteigerter Verbrauch - Schulze: Wasserverteilung neu regeln

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Die Dürresommer der letzten Jahre und die Wasserknappheit in der Corona-Krise stellen die Regierung vor eine schwere Aufgabe. Umweltministerin Schulze will eine klare Hierarchie.

Die Feuerwehr musste zuletzt vermehrt mit Wasser aushelfen. Archivbild
Die Feuerwehr musste zuletzt vermehrt mit Wasser aushelfen. Archivbild
Quelle: Moritz Frankenberg/dpa

Angesichts der zuletzt trockenen Sommer und der aktuellen Wasserknappheit einzelner Gemeinden fordert Umweltministerin Svenja Schulze (SDP) ein Umdenken bei der Verteilung von Wasser. Für die Nutzung brauche es dringend eine Hierarchie und neue Regeln, sagte sie der "Rheinischen Post".

Die höchste Priorität habe die Versorgung der Menschen zum Trinken, Kochen und Waschen. Danach werde es aber spannend, ob etwa zuerst das Schwimmbad dichtmachen müsse oder die Bewohner ihre Gärten nicht mehr wässern dürften.

Viel zu wenig Regen

Die Entscheidungen sollen im konkreten Fall weiterhin "immer vor Ort" getroffen werden, sagte Schulze. Die nationale Wasserstrategie solle den lokalen Behörden aber klare Vorgaben und Orientierungen an die Hand geben.

Die Erde hat mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen.

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Laut Umweltbundesamt hat es in Deutschland in den vergangenen Monaten viel zu wenig geregnet. Dies gelte besonders für weite Teile Ost- und Mitteldeutschlands. Dort ist der Wasserstand von Flüssen und Seen teils drastisch zurückgegangen. Einige Gewässer sind komplett ausgetrocknet. Manche Flüsse fließen kaum noch, weil ihr Wasserstand durch Wehre künstlich konstant gehalten wird. Experten führen die häufiger werdenden Dürren vor allem auf den Klimawandel zurück.

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