Eurowings: Piloten streiken ab Montag für drei Tage

    Drei Tage Arbeitskampf geplant:Eurowings-Piloten streiken ab Montag

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    Die Pilotenvereinigung Cockpit hat wieder zu einem Streik bei der Lufthansa-Tochter Eurowings aufgerufen. Die Piloten sollen von Montag bis Mittwoch ihre Arbeit niederlegen.

    Zwei Maschinen der Fluggesellschaft Eurowings stehen am 30.12.2019 auf dem vorfeld am Flughafen Düsseldorf
    Erneut Streik bei Eurowings: Von Montag bis Mittwoch streiken die Piloten. (Archivbild)
    Quelle: dpa

    Der Lufthansa-Konzern kommt nicht zur Ruhe. Bei der Tochter Eurowings rufen die Piloten zu einer zweiten Streikrunde auf. Es geht nicht ums Gehalt, sondern um die Arbeitsbedingungen.
    Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) forderte die Piloten auf, von Montag 0 Uhr bis einschließlich Mittwoch ihre Arbeit niederzulegen. Grund sei das unzureichende Angebot der Arbeitgeberseite zum Manteltarifvertrag, erklärte die Gewerkschaft am Freitagabend in Frankfurt.

    Piloten fordern längere Ruhezeiten

    Der Streikaufruf gilt erneut nur für die deutsche Teilgesellschaft der Eurowings, nicht aber für die in Österreich lizensierte Eurowings Europe und auch nicht für die Eurowings Discover. Wieder dürften die dezentralen Flughäfen in Deutschland außerhalb der Drehkreuze München und Frankfurt am stärksten getroffen werden. Eurowings hatte bereits die erste Streikwelle als unverhältnismäßig bezeichnet.
    Es gehe um die Reduzierung der Arbeitsbelastung der Beschäftigten im Cockpit, erklärte die Gewerkschaft. Die maximalen Flugdienstzeiten müssten begrenzt und Ruhezeiten verlängert werden. Die VC bezeichnete das jüngste Angebot der Geschäftsführung als unzureichend und nicht verhandlungsfähig. Die Verhandlungen seien daher gescheitert.

    Dieser Streik wäre nicht notwendig, wenn Eurowings mit uns auf Augenhöhe verhandeln würde.

    VC-Sprecher Matthias Baier

    Der Arbeitgeber betreibe Augenwischerei und scheine auf Zeit spielen zu wollen, teilte die Gewerkschaft mit.

    Zehntausende Fluggäste von jüngstem Streik betroffen

    Die Piloten hatten bereits am 6. Oktober den Flugbetrieb der Eurowings in einer ersten Welle bestreikt und rund die Hälfte der geplanten 500 Flüge ausfallen lassen. Bis zu 30.000 Fluggäste waren betroffen. Sie mussten deshalb auf andere Flüge beziehungsweise die Bahn ausweichen - oder ihre Reise verschieben. Es war bereits der dritte große Ausstand von Beschäftigten der Lufthansa-Gruppe in diesem Jahr.

    Tarifkonflikt bei Airline
    :Lufthansa: Zehn Monate keine Pilotenstreiks

    Die Pilotengewerkschaft Cockpit und die Lufthansa haben nach ihrer Einigung nun Details verkündet: Man habe sich auf eine Friedenspflicht bis Ende Juni 2023 verständigt.
    Blick auf das Cockpit einer Lufthansamaschine
    Quelle: dpa, Reuters

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