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Fußball-Geld-Rangliste - So viel verdienen Europas Top-Clubs

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Die Top-Clubs der Fußballwelt steigern weiter ihre Umsätze - und verzeichnen einen neuen Rekord. Unter den Top 20 der Geld-Rangliste befinden sich auch drei deutsche Vereine.

La Liga: FC Barcelona
Nicht nur in der Liga an der Spitze, sondern auch beim aktuellen Geld-Ranking - der FC Barcelona.
Quelle: dpa / Mikel Trigueros

Geld macht den Fußball kaputt - ein Vorwurf, den man von Fans Wochenende für Wochenende in Stadien hört. Und trotzdem sind Spitzensport und Kommerz untrenntbar zusammengewachsen. Denn viele Vereine können ohne Millioneneinnahmen nicht mehr oben mithalten und Top-Stars sind schlichtweg nicht finanzierbar. Die Folge: Kleine Vereine verpassen den Sprung in die hochdotierten, internationalen Wettbewerbe. Es bildet sich eine Elite von Top-Clubs. Und genau die sind laut einer Studie immer weiter auf Wachstumskurs.

Laut der Untersuchung "Football Money League" rangiert der FC Barcelona erstmals an der Spitze der Geld-Rangliste. Die Katalanen hoben ihren Umsatz von 690,4 Millionen um über 150 Millionen auf 840,8 Millionen Euro. "Barca hat die Zugkraft der eigenen Marke erkannt und kümmert sich nun selbst um Merchandising und Lizenzierung statt wie bisher auf externe Anbieter zu setzen", erklärte Kim Lachmann von der Sport Business Gruppe bei Deloitte. Auf das spanische Spitzenteam folgen die Rivalen von Real Madrid (757,3 Millionen) und Manchester United aus England (711,5). Insgesamt haben die 20 finanzstärksten Clubs in der Spielzeit 2018/19 zusammen 9,3 Milliarden Euro mehr eingenommen - ein neuer Rekord. Den größten Anteil mit 44 Prozent nehmen die Einnahmen aus den Medienrechten ein.

Drei deutsche Vereine in den Top 20

Die Allianz Arena in München beim Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Roter Stern Belgrad
Spiel für Spiel strömen zehntausende Menschen in die Allianz Arena in München.
Quelle: dpa

Und die deutschen Vereine? Von ihnen mischt vor allem der FC Bayern vorne mit. Der Rekordmeister kam in der Saison 2018/19 auf einen Umsatz von 660,1 Millionen Euro. Für die Münchener bedeutet das im Ranking wie in den letzten Jahren Platz vier. Der BVB rangiert mit 377,1 Millionen Euro erneut an zwölfter Stelle, und Schalke 04 verbesserte sich dank der Teilnahme an der Champions League in der vorherigen Saison mit 324,8 Millionen um einen Platz und ist nun 15.

Der FC-Bayern ist deutsche Spitze

Die Gesamteinnahmen des FC Bayern steigerten sich im Vergleich zur letzten Untersuchung um knapp 31 Millionen Euro. Eine Erklärung: Die gestiegenen Erlöse aus den Übertragungsrechten. Gleichzeitig gingen die Einnahmen am Spieltag zurück. Eine Übersicht:

"Mini-Ligen" auch unter den Top 20

Insgesamt verschärft das Wachstum die Unterschiede - nicht nur in der Bundesliga. Auch in den Top 20 der Geld-Rangliste herrscht eine erhebliche Diskrepanz. Und so bilden sich laut Deloitte Manager Ludwig eigene Mini-Ligen - und die finanzstärksten Clubs würden sich immer weiter absetzen. Ein Beispiel: die Einnahmen des englischen Champions-League-Siegers FC Liverpool (604,7 Millionen) als Siebter der Finanzliga sind fast dreimal so hoch wie beim 20. SSC Neapel (207,4 Millionen Euro). Klicken Sie sich hier durch die Top 20:

Deloitte erstellt die Rangliste auf Basis der veröffentlichten Jahresabschlüsse unter dem Titel "Football Money League", in diesem Jahr zum 23. Mal. Transfererlöse und Einnahmen aus Nicht-Fußball-Aktivitäten oder Finanztransaktionen werden nicht mit einberechnet, weshalb die Zahlen teils deutlich von den Angaben der Vereine abweichen.

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