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Energie als Preistreiber : Inflationsrate sinkt leicht

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Die Inflationsrate in Deutschland ist im Juni etwas gesunken - dank Maßnahmen wie dem Tankrabatt und dem 9-Euro-Ticket. Doch das Teuerungsniveau ist nach wie vor hoch.

Ein Mitarbeiter eines Einzelhandelsgeschäfts nimmt einen 5-Euro-Schein aus einer Einkaufskasse
Die Inflationsrate ist im Juni leicht gesunken.
Quelle: dpa

Tankrabatt und Neun-Euro-Ticket haben den deutschen Verbrauchern bei der hohen Inflation im Juni eine kleine Verschnaufpause verschafft. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt nur noch 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch zu endgültigen Berechnungen mitteilte.

Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor Preiserhöhungen bei den Energieprodukten.
Georg Thiel,Präsident des Statistischen Bundesamtes

Im Mai war die Teuerungsrate mit 7,9 Prozent so hoch ausgefallen wie seit dem Winter 1973/74 nicht mehr, im April betrug sie 7,4 Prozent. Die staatlichen Entlastungen dürften auch in den Sommermonaten den Preisdruck dämpfen. Allerdings dürfte die Inflationsrate nach Auslaufen dieser Maßnahmen im September wieder nach oben schnellen, weil dann Tanken und Nahverkehr wieder teurer werden, warnen Experten.

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EZB will Leitzins anheben

Energie verteuerte sich im Juni wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine um 38,0 Prozent und bleibt damit Preistreiber Nummer eins. Allerdings war das Plus im Mai mit 38,3 Prozent noch etwas höher ausgefallen. Nahrungsmittel kosteten 12,7 Prozent mehr als im Juni 2021.

Die Sorgen vor einer Energiekrise nehmen zu, es wird eine Notlage für Millionen Mieter erwartet. Wirtschaftsminister Habeck spricht von einer Zerreißprobe für Deutschland.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Die Europäische Zentralbank (EZB) will nächste Woche angesichts der rekordhohen Inflation in der Währungsunion erstmals seit 2011 ihren Leitzins anheben und im September nachlegen. Dadurch steigen die Kreditkosten für Verbraucher wie Unternehmen, worunter Konsum und Investitionen weiter leiden dürften. Das wiederum könnte der ohnehin schwächelnden Konjunktur weiter zusetzen.

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